- 3. freies Training: 5. Platz – 1:14.334
- Qualifying: 1. Platz – 1:12.812
Am Ende gab es keinen echten Kampf auf der letzten Runde - so wünscht man es sich eigentlich nicht. Aber man sollte es nehmen, wie es kommt! Ich hätte mich noch verbessern können, aber ich bin glücklich, dass mein erster Run für die Pole gereicht hat. Diese Strecke scheint mir immer zu liegen. Es kommt vor allem aufs Bremsen an und ich war schon seit meinen Kindertagen immer ein Spätbremser. Wahrscheinlich liegt die Strecke deshalb meinem Stil so. Das könnte auch der Grund sein, warum ich vor allem im ersten Sektor so stark bin. Es macht sehr viel Spaß, hier zu fahren. Man erreicht hohe Geschwindigkeiten und springt über die Kerbs - es ist wie eine Formel 1-Go-Kart-Strecke. Es ist immer etwas Besonderes, hierher zurückzukommen. Schließlich habe ich hier meinen ersten Grand Prix gewonnen. Zudem sind die Fans hier einfach unglaublich. Sie pilgern jedes Jahr, ohne Ausnahme, zu tausenden hierher und sorgen für eine fantastische Atmosphäre an der Strecke, aber auch in der Stadt. Im Rennen wird es eng. Heute habe ich mich im Auto nicht so stark gefühlt wie gestern. Also muss ich heute Abend hart arbeiten, um wieder dahin zu kommen, wo ich gestern bereits war. Gestern hatte ich alles im Griff. Heute habe ich durch die Setupänderungen etwas das Gefühl verloren. Ich konnte das Auto nicht immer so fahren, wie ich es wollte. Das bedeutet, dass ich mich etwas mehr zurückhalten muss und nicht so sehr bis ans Limit gehen darf. Ferrari sieht hier auf den Long Runs stark aus. Wir müssen also auf alles gefasst sein.