- 3. freies Training: 5. Platz – 1:32.539
- Qualifying: 1. Platz – 1:30.076
Wir erlebten gestern einen sehr schwierigen Tag. Deshalb war es schwierig, zu wissen, wo wir standen. Ich habe heute Nacht nicht besonders gut geschlafen, genauso wenig wie alle meine Ingenieure. Denn wir wussten nicht, ob wir die Probleme würden lösen können. Aber heute kamen wir an die Strecke und das Auto war viel besser. Die Runden im Q3, besonders die erste, kamen sehr gut zusammen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wo sie herkamen. Deswegen ist es eine kleine Überraschung, auf der Pole zu stehen. Aber ich bin sehr dankbar dafür. Es ist immer etwas Besonderes, wenn man ein wenig mehr aus dem Auto herausholen kann. Das hat mir stets Spaß gemacht, seit mir mein Dad gesagt hat, dass mein erstes Go-Kart aus fünfter Hand stammte. Ich weiß gar nicht genau, was bei Sebastian passiert ist. Es ist sehr schade für ihn, aber natürlich müssen wir versuchen, aus jeder Gelegenheit, die sich uns bietet, das Beste herauszuholen. Es liegt noch immer ein sehr hartes Rennen vor uns, also krempeln wir die Ärmel hoch. Jedes Mal, wenn ich heute aus der Box gefahren oder zurückgekommen bin, konnte ich die Zuschauer und all die Flaggen auf der Tribüne gegenüber sehen – dafür bin ich wahnsinnig dankbar. Das gibt mir viel Energie.