Bericht
Der Australier Daniel Ricciardo stellte seinen Red Bull beim Qualifying zum großen Preis von Monaco auf die Poleposition. Dabei gewann er bisher in alle Sessions. Teamkollege Max Verstappen schmiß seinen Red Bull im 3. freien Training in die Leitplanke und musste beim Qualifying zuschauen. Er startet von Position 20 mit einem neuen Getriebe. Ricciardo fuhr mit einer 1:10,810 einen neuen Streckenrekord mit den neuen neuen Hypesoft – Reifen. Zweiter wurde Sebastian Vettel im Ferrari mit einem Rückstand von 23 Hundertstel zum Polesetter. Lewis Hamilton musste sich im Fürstentum mit Platz Drei begnügen. Dabei hatten die Mercedes noch Glück überhaupt so weit zu kommen. In Q2 versuchte Mercedes eine riskante Reifenstrategie. Sie versuchten es mit den Ultrasoft Reifen in die Top Ten zu fahren, was kläglich scheiterte. Sie wechselten kurz vor Ende des Q2 auf Ultra Soft und konnten sich doch noch für Q3 qualifizieren. Kimi Räikkönen wurde im Ferrari Vierter vor Valtteri Bottas (Mercedes), Esteban Ocon (Force India), Fernando Alonso (McLaren) und Carlos Sainz Jr, der im Renault zum zweiten Mal seinen Teamkollegen Nico Hülkenberg im Qualifying schlagen konnte. Sergio Perez (Force India) und Pierre Gasly (Toro Rosso) komplettierten die Top Ten. Hülkenberg startet von Position Elf und hat als erster den Vorteil der freien Reifenwahl, die gerade bei diesem Rennen ausschlaggebend sein kann. Dahinter starten Stoffel Vandoorne (McLaren), Sergey Sirotkin (Williams) und Charles Leclerc, der im Sauber Vierzehnter wurde. Brendon Hartley startet im Toro Rosso von Position Fünfzehn vor Marcus Ericsson (Sauber), Lance Stroll (Williams) und Haas Pilot Romain Grosjean, der nach der Kollision in Spanien drei Startplätze nach hinten musste. Teamkollege Kevin Magnussen wurde Neunzehnter und geht vor Max Verstappen an den Start, der sicherlich um die Poleposition hätte mitkämpfen können, wenn er diesen fatalen Crash im 3. freien Training nicht gehabt hätte.