Bericht
Das Brudergespann Michael und Ralf Schumacher belegten beim großen Preis von Japan die ersten beiden Plätze, wobei sich der ältere der Brüder die 10 Punkte für den Sieg sichern konnte. Dritter wurde BAR - Pilot Jenson Button vor seinem Teamkollegen und Lokalmatador Takuma Sato. Fernando Alonso erreichte im Renault den fünften Platz. Der McLaren - Pilot Kimi Räikkönen erreichte den sechsten Platz vor dessen zukünftigen Teamkollegen Juan Pablo Montoya, der das vorletzte Rennen für BMW-Williams bestritt. Den letzten WM - Punkt holte sich der Italiener Giancarlo Fisichella vor seinem Teamkollegen Felipe Massa und seinem Nachfolger Jacques Villeneuve, der noch im Renault unterwegs war. Jarno Trulli, der das Cockpit von Ricardo Zonta nach seinem Rausschmiss bei Renault geliehen bekam, wurde im Toyota elfter vor Christian Klien (Jaguar), Nick Heidfeld (Jordan) und Olivier Panis, der sein letztes WM - Rennen bestritt und auf eine 159 Rennen, 76 WM - Punkte und einem GP - Sieg zurück blicken konnte. Timo Glock (Jordan), der mehrere Dreher hinlegte und Gianmaria Bruni (Minardi) bildeten das Schlusslicht des Formel1 - Feldes. David Coulthard und Rubens Barrichello kollidierten in der 39. Runde und mussten das Rennen frühzeitig beenden.
Nachdem die Samstags Session wegen des Taifun komplett abgesagt wurde, mussten die zwanzig Piloten am Sonntag früh zum Qualifying ran. Erstmals in der Formel 1 Geschichte wurde ein Qualifying wegen eines Unwetters verschoben und auf den Tag des Rennens gelegt. Alle Fahrer kämpften mit der Abstimmung auf trockenes Strecke in Japan, da es am Freitag im Training nur geregnet hatte. Einige Fahrer hatten noch gar keine Runde hinlegen können und andere hatten noch gar keine Japan - Erfahrung.
Als das Rennen dann gestartet wurde, war es trocken und von dem Unwetter vom Samstag keine Spur mehr zu sehen. Michael Schumacher konnte sich, wie erwartet gegen seinen Bruder durchsetzen. Dahinter wurde es jedoch nichtig turbulent. Jenson Button, der als Fünfter gestartet war, kassierte Takuma Sato und Mark Webber, der auch vom Japaner überholt wurde.
In den ersten Runden kam es dann zu diversen Zweikämpfen. Zum einen schnappte sich Takuma Sato in der 2. Runde seinen Teamkollegen Jenson Button. Jacques Villeneuve (Renault) hingegen hielt seine Konkurrenten mächtig auf. Zum einen war ihm sein Teamkollege Fernando Alonso auf den Fersen. Dahinter reihten sich Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes), Juan Pablo Montoya (BMW - Williams), Olivier Panis (Toyota) und Rubens Barrichello (Ferrari). Spannende Zweikämpfe waren die Folge dieser Kampfgruppe. Weiter vorne gab es auch zu Positionskämpfen zwischen Mark Webber (Jaguar), David Coulthard (McLaren Mercedes) und Giancarlo Fisichella (Sauber).
Mark Webber stellt dann in der 21. Runde seinen Jaguar ab, nachdem sein Sitz im Cockpit unerträglich heiß wurde. Offensichtlich war wohl die Dichtung zwischen dem Cockpit und dem Motorraum undicht.
In der 23. Runde legte Timo Glock im Jordan einen Dreher hin und blieb erst mal mehrere Sekunden stehen, bis er weiterfahren konnte.
In der 38. Runde kam es zu einer Kollision zwischen Rubens Barrichello und David Coulthard, als der Brasilianer den Schotten in der letzten Kurve überholen wollte. Barrichello kam mit einem defektem linkem Vorderrad und Coulthard mit einem defektem rechtne Vorderrad an die Box. Beide mussten das Rennen beenden. Die Rennkommissare kündigten eine Untersuchung an, obwohl hier kein Verschulden eines der beiden Fahrern zu erkennen war. Die war im übrigen der erste Ausfall für Rubens Barrichello in dieser Saison. Als dann Barrichello an die Box wollte, mussten ihn die Mechaniker an die, auf Michael Schumacher wantenden Crew vorbei losen, damit es nicht zu einem Boxenstopp Chaos kam, da nur Sekunden später der Teamkollegen mit großen Schritten nahte.
Zsolt Baumgartner (Minardi) musste nach einem Fahrfehler in der 41. Runde das Rennen beenden.
Gegen Ende des Rennens fiel auf, dass sich Takuma Sato immer wieder an den Helm fasste. Es hatten den Eindruck, als ob der Japaner mit Nackenproblemen kämpfte.
Am Ende gewann Michael Schumacher sein 13. Rennen in dieser Saison, was sein 83. Sieg in seiner Karriere bedeutete. Zweiter wurde Ralf Schumacher vor Jenson Button und Takuma Sato.
Auffallend war, dass sich die Brüder Schumacher nicht eines Blickes gewürdigt hatten. Als Michael am Ende des Rennes aus seinem Wagen stieg, ging Ralf an seinen Bruder vorbei, ohne ihm auch nur eines Blickes zu würdigen. Zweiter Anhaltspunkt für diese These war die Siegerehrung, als keiner der Beiden den anderen gratulierte. Bahnt sich da ein Krach zwischen den Brüdern an? Auch bei der Champagnerdusche stand Ralf abseits Michael und Jenson Button. Siehe auch die letzten Bilder vom Rennen.
Nachdem die Samstags Session wegen des Taifun komplett abgesagt wurde, mussten die zwanzig Piloten am Sonntag früh zum Qualifying ran. Erstmals in der Formel 1 Geschichte wurde ein Qualifying wegen eines Unwetters verschoben und auf den Tag des Rennens gelegt. Alle Fahrer kämpften mit der Abstimmung auf trockenes Strecke in Japan, da es am Freitag im Training nur geregnet hatte. Einige Fahrer hatten noch gar keine Runde hinlegen können und andere hatten noch gar keine Japan - Erfahrung.
Als das Rennen dann gestartet wurde, war es trocken und von dem Unwetter vom Samstag keine Spur mehr zu sehen. Michael Schumacher konnte sich, wie erwartet gegen seinen Bruder durchsetzen. Dahinter wurde es jedoch nichtig turbulent. Jenson Button, der als Fünfter gestartet war, kassierte Takuma Sato und Mark Webber, der auch vom Japaner überholt wurde.
In den ersten Runden kam es dann zu diversen Zweikämpfen. Zum einen schnappte sich Takuma Sato in der 2. Runde seinen Teamkollegen Jenson Button. Jacques Villeneuve (Renault) hingegen hielt seine Konkurrenten mächtig auf. Zum einen war ihm sein Teamkollege Fernando Alonso auf den Fersen. Dahinter reihten sich Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes), Juan Pablo Montoya (BMW - Williams), Olivier Panis (Toyota) und Rubens Barrichello (Ferrari). Spannende Zweikämpfe waren die Folge dieser Kampfgruppe. Weiter vorne gab es auch zu Positionskämpfen zwischen Mark Webber (Jaguar), David Coulthard (McLaren Mercedes) und Giancarlo Fisichella (Sauber).
Mark Webber stellt dann in der 21. Runde seinen Jaguar ab, nachdem sein Sitz im Cockpit unerträglich heiß wurde. Offensichtlich war wohl die Dichtung zwischen dem Cockpit und dem Motorraum undicht.
In der 23. Runde legte Timo Glock im Jordan einen Dreher hin und blieb erst mal mehrere Sekunden stehen, bis er weiterfahren konnte.
In der 38. Runde kam es zu einer Kollision zwischen Rubens Barrichello und David Coulthard, als der Brasilianer den Schotten in der letzten Kurve überholen wollte. Barrichello kam mit einem defektem linkem Vorderrad und Coulthard mit einem defektem rechtne Vorderrad an die Box. Beide mussten das Rennen beenden. Die Rennkommissare kündigten eine Untersuchung an, obwohl hier kein Verschulden eines der beiden Fahrern zu erkennen war. Die war im übrigen der erste Ausfall für Rubens Barrichello in dieser Saison. Als dann Barrichello an die Box wollte, mussten ihn die Mechaniker an die, auf Michael Schumacher wantenden Crew vorbei losen, damit es nicht zu einem Boxenstopp Chaos kam, da nur Sekunden später der Teamkollegen mit großen Schritten nahte.
Zsolt Baumgartner (Minardi) musste nach einem Fahrfehler in der 41. Runde das Rennen beenden.
Gegen Ende des Rennens fiel auf, dass sich Takuma Sato immer wieder an den Helm fasste. Es hatten den Eindruck, als ob der Japaner mit Nackenproblemen kämpfte.
Am Ende gewann Michael Schumacher sein 13. Rennen in dieser Saison, was sein 83. Sieg in seiner Karriere bedeutete. Zweiter wurde Ralf Schumacher vor Jenson Button und Takuma Sato.
Auffallend war, dass sich die Brüder Schumacher nicht eines Blickes gewürdigt hatten. Als Michael am Ende des Rennes aus seinem Wagen stieg, ging Ralf an seinen Bruder vorbei, ohne ihm auch nur eines Blickes zu würdigen. Zweiter Anhaltspunkt für diese These war die Siegerehrung, als keiner der Beiden den anderen gratulierte. Bahnt sich da ein Krach zwischen den Brüdern an? Auch bei der Champagnerdusche stand Ralf abseits Michael und Jenson Button. Siehe auch die letzten Bilder vom Rennen.