George Russell im Mercedes hat im ersten Freien Training zum Großen Preis von Österreich 2025 die Bestzeit gesetzt und seine starke Form bestätigt. Der Kanadier führte das Feld mit einer Zeit von 1:05.542 an, dicht gefolgt von Max Verstappen im Red Bull und Oscar Piastri im McLaren.
Besondere Aufmerksamkeit zogen zwei Rookies auf sich: Alex Dunne, der Führende der Formel 2-Wertung, feierte im McLaren von Lando Norris sein Debüt und fuhr auf einen beeindruckenden vierten Platz. Damit ist er der erste irische Fahrer seit 22 Jahren, der an einem F1-Wochenende teilnimmt. Auch Dino Beganovic kam im Ferrari von Charles Leclerc zum Einsatz.
Die Session begann mit Alex Dunne, der früh auf weichen Reifen unterwegs war, während das Gros des Feldes zunächst Medium- und Hard-Reifen nutzte. George Russell legte zu Beginn die Pace vor. Max Verstappen im Red Bull hatte derweil mit seinem RB21 zu kämpfen und meldete Probleme über Funk an Simon Rennie, der anstelle des gewohnten Renningenieurs Gianpiero Lambiase im Einsatz war. Auch Yuki Tsunoda im Red Bull hatte eine unruhige Phase.
Für Lewis Hamilton im Ferrari SF-25 gab es früh eine Unterbrechung, als ein \\\"Getriebeproblem\\\" gemeldet wurde und er an die Box zurückkehren musste. Auch Dino Beganovic\\\'s Ferrari stand mit abgenommenem Unterboden in der Box.
Eine kurze Gelbphase gab es nach einem Dreher von Fernando Alonso im Aston Martin im letzten Eck der Strecke. Später sorgte Esteban Ocon im Haas für eine weitere Gelbphase, als er in Kurve 1 blockierte und geradeaus fuhr, konnte aber das Training fortsetzen.
Als die meisten Fahrer auf die weichen Reifen wechselten, purzelten die Zeiten. Russell konnte seine Führung behaupten, während Alex Dunne mit seiner viertschnellsten Zeit – nur 0.07 Sekunden hinter Piastri – begeisterte. Gegen Ende des Trainings meldete Russell \\\"ein paar kleine Regentropfen\\\", was die Spitzenzeiten aber nicht beeinträchtigte.
Die Top 10 komplettierten Pierre Gasly im Alpine (P5), Gabriel Bortoleto im Kick Sauber (P6), die Williams-Piloten Alex Albon und Carlos Sainz, sowie Lewis Hamilton und Isack Hadjar im Racing Bulls. Dahinter folgten Kimi Antonelli im Mercedes (P11), Nico Hülkenberg im Kick Sauber (P12), Lance Stroll im Aston Martin (P13), Fernando Alonso (P14) und Liam Lawson im Racing Bulls (P15). Die letzten Plätze belegten Franco Colapinto im Alpine (P16), Yuki Tsunoda (P17), Dino Beganovic (P18), Esteban Ocon (P19) und Ollie Bearman im Haas (P20).