Verstappen schnappt sich Pole in turbulentem Baku-Qualifying
Nach einer dramatischen Qualifikation mit sechs Rennunterbrechungen sicherte sich Max Verstappen im Red Bull die Pole Position für den Großen Preis von Aserbaidschan. Er verwies dabei Carlos Sainz im Williams auf den zweiten Platz, während WM-Spitzenreiter Oscar Piastri im McLaren mit einem Unfall ausschied.
Der Verlauf der Session
Das Qualifying in Baku entwickelte sich zu einer wahren Herausforderung für die Fahrer. Bereits in Q1 sorgten drei rote Flaggen für Unterbrechungen. Zuerst touchierte Alex Albon im Williams eine Mauer, was seinen Tag vorzeitig beendete. Kurz darauf traf auch Nico Hülkenberg im Kick Sauber die Barriere. Die dritte Unterbrechung verursachte Franco Colapinto im Alpine, der ebenfalls einen Unfall hatte.
In Q2 setzte sich die Serie der Zwischenfälle fort. Ollie Bearman im Haas schlug nach einem Kontakt mit der Mauer aus der Session. Trotzdem schaffte es Max Verstappen, sich mit einer starken Rundenzeit an die Spitze zu setzen. Für Lewis Hamilton im Ferrari verlief die Session enttäuschend; er fand keinen Rhythmus und musste sich mit Platz 12 zufriedengeben.
Die Entscheidung fiel in Q3. Nachdem Charles Leclerc im Ferrari die Mauer berührte und für eine weitere rote Flagge sorgte, schien Carlos Sainz mit seiner Rundenzeit die Pole Position sicher zu haben. Doch dann schlug Oscar Piastri im McLaren in Kurve 3 ein. Nach der finalen Unterbrechung nutzte Verstappen die Chance und setzte mit 1:41.117 die Bestzeit.
Max Verstappen zeigte sich im Anschluss sichtlich erleichtert über das Ergebnis: \"Ein langes Qualifying, um ehrlich zu sein, mit so vielen roten Flaggen!\", sagte er. Er betonte, wie schwierig es war, bei den ständigen Unterbrechungen die Reifen auf Temperatur zu halten. \"Gerade in Q3 mit etwas Regen... das war eine sehr schwierige Session. In der letzten Runde muss man es einfach versuchen. Ich hatte nicht einmal die besten Reifen, die ich wollte, aber wegen der vielen roten Flaggen waren unsere Reifen einfach am Ende. Ich bin sehr zufrieden, wie das Wochenende bisher läuft, denn ich denke, ab FP1 waren wir nicht so schlecht und haben uns stetig verbessert.\"