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Bahrain
Bahrain FP3

Sebastian Vettel beginnt die Saison 2010 mit einer Poleposition.

Sakhir | 13.03.2010 09:00 UTC
Bericht
Beim letzten Rennen in Abu Dhabi beendete der Heppenheimer Sebastian Vettel die Saison 2009 mit einem Sieg und begann die neue Saison 2010 mit einer Poleposition. Hinter dem Red Bull Piloten platzierte sich Felipe Massa im Ferrari vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso. Lewis Hamilton wurde im McLaren Vierter vor Mercedes Pilot Nico Rosberg. Mark Webber (Red Bull) wurde Sechster vor Michael Schumacher im Mercedes. Wie bei seinem Debütrennen holte er auch bei seinem Comeback den Siebten Startplatz. Achter wurde Weltmeister Jenson Button im McLaren vor Robert Kubica im Renault. Einzig Adrian Sutil fuhr im Force India seine Bestzeit in Q3 mit den harten Rennreifen und darf als Zehnter mit harten Reifen, die grade zu beginn des Rennens von Vorteil sind, starten. Rubens Barrichello verpasste die Top Ten und wird im Williams vor Vitantonio Liuzzi (Toro Rosso) als Elfter ins Rennen gehen. Als bester Debütant startete Nico Hülkenberg die Saison 2010. Beim Qualifying platzierte es seinen Williams Auf Position Dreizehn vor Pedro de la Rosa (BMW – Sauber F1), Sebastien Buemi (Toro Rosso) und Kamui Kobayashi (BMW – Sauber F1), der schon in der letzten Saison zwei Rennen im Toyota als Ersatzmann für Timo Glock bestreiten durfte. Der zweite Debütant Vitaly Petrov erreichte im Renault den Siebzehnten Startplatz vor Toro Rosso Pilot Jamie Alguersuari, der schon im ersten Qualifying ausschied, wie auch die Piloten der neuen Teams. Als bestes Debütantenteam platzierte sich Timo Glock im Virgin auf Startplatz Neunzehn vor seinem Ehemaligen Toyota – Teamkollegen Jarno Trulli im Lotus. Der Zweite Lotus – Pilot und dritte Debütant Lucas di Grassi wurde Zweiundzwanzigster vor den Debütanten Vier und Fünf, Bruno Senna und Karun Chandhok, der erst im Qualifying zum ersten Mal mit seinem neuen HRT F1 auf die Strecke gehen konnte. Das Team HRT F1 konnte erst im letzten Moment an der Saison teil nehmen, jedoch ohne einen einzigen Testkilometer.
Rot jagt Vettel
Sebastian Vettel fuhr im ersten Qualifying der neuen Formel-1-Saison auf die Pole Position. Hinter ihm starten die beiden Ferrari. Michael Schumacher ist 7.
von Stephan Heublein

Der Vizeweltmeister des vergangenen Jahres macht dort weiter, wo er 2009 aufgehört hat: Sebastian Vettel fuhr in seinem Red Bull die schnellste Zeit des ersten Qualifyings des Jahres. Vettel setzte sich um gut ein Zehntel gegen Felipe Massa durch. Fernando Alonso fehlte bereits eine halbe Sekunde auf die Bestzeit des Deutschen.

"Wir hatten schon heute Morgen ein super Auto, mussten aber alles richtig zusammenbringen", sagte Vettel. "Das Qualifying lief glatt. Wie sich jeder denken kann, bin ich damit zufrieden." Auch Felipe Massa war mit Rang 2 zufrieden. "Im Vergleich zum letzten Jahr ist das ein sehr guter Auftakt für uns", sagte der Brasilianer. "Red Bull und die anderen werden stark dagegen halten, es wird ein schwieriges Rennen, aber ich bin glücklich, dass wir um die Spitze kämpfen."

Wie Massa sieht auch Fernando Alonso viele Fragezeichen vor dem ersten Saisonrennen. "Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden", sagte der Spanier. "Aber das Rennen kommt erst noch. Bisher ist alles gut gelaufen. Die WM ist lang und es ist wichtig, von Anfang an zu punkten."

Auch Red Bull-Teamchef Christian Horner war erleichtert. "Ich bin sehr glücklich", sagte er. "Das war super Arbeit von Sebastian und dem Team. Wir wurden immer schneller. Endlich haben wir zum ersten Mal mit wenig Sprit gesehen, wie schnell wir sind." Hinter Vettel und den beiden Ferrari reihte sich Lewis Hamilton auf dem vierten Platz ein.

"Wir haben eine bessere Position als ich gedacht hatte", so Hamilton. "Ich dachte, die Fahrer hinter mir würden noch an mir vorbei gehen. Wir sind besser als letztes Jahr und das erste Ziel wird es sein, diesen Platz zu halten. Wir verlieren Zeit im mittleren Sektor, aber wie gesagt - es ist gar keine so schlechte Position."

Rosberg schlägt Schumacher
Bester Mercedes-Pilot war Nico Rosberg auf Platz 5. Rosberg war das gesamte Wochenende über schneller als sein Teamkollege Michael Schumacher, der hinter Rosberg und Mark Webber von Startplatz 7 ins Rennen gehen wird. Die Top10 komplettieren Weltmeister Jenson Button, Robert Kubica und Adrian Sutil. "Die 7 ist eigentlich eine interessante Nummer, die zu mir passt", so Schumacher. "Ich kann das hoffentlich in diesem Jahr noch nach unten korrigieren."

Den Vergleich zu seinem Teamkollegen sieht er gelassen. "Er war das ganze Wochenende schneller, vor allem auf einer Runde. Ich habe schon gestern gesagt, dass ich noch nicht im Rhythmus bin." Das werde sich aber mit der Zeit ergeben. "Wir haben am Auto noch einiges an Arbeit vor uns, damit es zu mir passt."

Teamkollege Rosberg war trotz des Siegs im Teamduell nicht ganz zufrieden. "Ich dachte, es wäre mehr drin", sagte er. "Am Morgen hatte ich auf die Pole gehofft. Ich dachte wirklich, ich wäre vorne. Aber Red Bull und Ferrari waren schneller. Trotzdem bin ich zufrieden. Es ist eine gute Position für das Rennen. Ich hätte aber vielleicht Vierter sein sollen."

Duell der Neulinge
Mit Virgin, Lotus und HRT waren drei neue Teams zum ersten Mal in einem Qualifying unterwegs. Als Sieger ging Timo Glock im Virgin Racing Boliden hervor. Der Deutsche setzte sich haarscharf gegen Lotus-Mann Jarno Trulli durch. Dahinter folgten Heikki Kovalainen, ebenfalls im Lotus, und der zweite Virgin-Fahrer Lucas di Grassi.

"Von einer Enttäuschung kann man nicht sprechen", sagte Glock. "Jeder hat gedacht, dass wir von den Top10 meilenweit weg wären. Deshalb sind wir nicht enttäuscht. Ich bin froh, dass wir das Beste der neuen Teams sind. Das war unser klares Ziel."


Die letzten beiden Plätze belegten Bruno Senna und Karun Chandhok, die ohne Testfahrten ein respektables Debüt hinlegten. Chandhok fuhr im Qualifying sogar seine einzigen sieben Runden mit dem neuen Auto. Die drei Trainings musste er wegen technischer Probleme auslassen.

Für Williams-Debütant Nico Hülkenberg war im Q2 Schluss. "Ich bin absolut verärgert", sagte er. "Das Ziel waren die Top10. Ich lag ein bisschen auf Kurs, aber nicht ganz. Ich hätte Rubens [Barrichello] schlagen können, habe aber in der letzten Kurve etwas verschenkt."



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Ergebnisse
PosFahrer Runden Zeit Rückstand IntervallSpeed
1 14 1:54.099 – – –
2 13 1:54.368 +0.269 – –
3 15 1:54.500 +0.401 – –
4 13 1:54.533 +0.434 – –
5 16 1:54.646 +0.547 – –
6 14 1:54.739 +0.640 – –
7 14 1:55.000 +0.901 – –
8 15 1:55.331 +1.232 – –
9 11 1:55.432 +1.333 – –
10 13 1:55.461 +1.362 – –
11 13 1:55.521 +1.422 – –
12 8 1:55.860 +1.761 – –
13 14 1:56.063 +1.964 – –
14 15 1:56.259 +2.160 – –
15 17 1:56.295 +2.196 – –
16 16 1:56.504 +2.405 – –
17 14 1:56.530 +2.431 – –
18 16 1:56.811 +2.712 – –
19 10 1:59.173 +5.074 – –
20 15 1:59.789 +5.690 – –
21 5 2:01.259 +7.160 – –
22 11 2:04.001 +9.902 – –
23 2 no time +-114.099 – –
24 0 no time +-114.099 – –
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