Russell schlägt in Monza zurück – Mercedes-Doppelschlag im zweiten Training
George Russell hat das zweite Freie Training zum Großen Preis von Italien in Monza für sich entschieden und den Mercedes in 1:22,559 an die Spitze gestellt. Charles Leclerc hielt im Ferrari als Zweiter mit 0,120 Sekunden Rückstand vor den Augen der Tifosi dagegen, während Kimi Antonelli den zweiten Mercedes auf Rang drei fuhr und damit für eine starke Teambilanz sorgte. McLaren blieb mit Lando Norris auf Platz vier und Oscar Piastri auf Platz sechs hinter der Spitzengruppe. Für eine der Überraschungen des Nachmittags sorgte Arvid Lindblad, der den RB als Siebter vor beide Red Bull setzte.
Mercedes bestimmt das Tempo
Russell arbeitete ein umfangreiches Programm von 31 Runden ab und krönte seine Qualifying-Simulation mit der Bestzeit. Antonelli spulte mit 32 Runden sogar noch eine Runde mehr ab und blieb auf seiner schnellsten Runde nur knapp mehr als eine Zehntelsekunde hinter dem Teamkollegen – beide Mercedes lagen in einem Fenster, das auf ein ausgeglichenes Set-up in der Niedrig-Abtriebs-Konfiguration von Monza schließen lässt.
Ferrari mischt an der Spitze mit
Leclerc schob sich mit 29 Runden zwischen die beiden Silberpfeile und war der einzige Fahrer außerhalb des Mercedes-Lagers, der in Schlagdistanz zur Bestzeit blieb. Lewis Hamilton komplettierte das Ergebnis der Scuderia auf Rang fünf, nachdem er im zweiten Ferrari 27 Runden absolviert hatte. Damit platzierten sich beide roten Autos in den Top fünf.
McLaren ohne Zugriff auf die Bestzeit
Norris und Piastri fuhren mit 25 beziehungsweise 26 Runden die schlankesten Programme der Spitzenteams und trennten sich am Ende nur um wenige Hundertstel. Zwischen die beiden Papaya-Piloten schob sich Hamilton, sodass McLaren die Ränge vier und sechs belegte.
Lindblad vor beiden Red Bull
Lindblad setzte den RB auf Position sieben und ließ dabei Yuki Tsunoda im zweiten RB hinter sich. Max Verstappen kam als Neunter nicht über den Anschluss ans Mittelfeld hinaus, Liam Lawson landete auf Rang zwölf – bei allerdings 37 Runden, der höchsten Rundenzahl des gesamten Feldes. Dazwischen behauptete sich Oliver Bearman im Haas als Achter.
Mittelfeld und Schlussgruppe
Franco Colapinto führte als Elfter die zweite Hälfte des Klassements an. Nico Hülkenberg brachte den Audi F1 nach 28 Runden in 1:23,732 auf Platz 13 und blieb damit knapp vor Pierre Gasly und Teamkollege Gabriel Bortoleto. Die beiden Williams von Alexander Albon und Carlos Sainz reihten sich auf den Rängen 16 und 17 ein, Esteban Ocon wurde 18. Das Ende des Feldes bildeten Fernando Alonso, der mit 18 Runden das kürzeste Programm aller Fahrer fuhr, die beiden Cadillac von Sergio Pérez und Valtteri Bottas sowie Lance Stroll.