Bericht
Der Brite Lewis Hamilton kam am besten wieder aus dem Sommerurlaub zurück und holte sich in Spa die Poleposition vor seinem Mercedes Teamkollegen Nico Rosberg. Williams Pilot Valtteri Bottas wurde Dritter vor Romain Grosjean im Lotus, der jedoch wegen einem Getriebewechsel 5 Startplätze nach hinten musste. Den vierten Startplatz erbte Sergio Perez im Force India. Fünfter Startplatz ging an Daniel Ricciardo im Red Bull vor dem Williams Piloten Felipe Massa und Pastor Maldonado (Lotus). Sebastian Vettel wurde im Qualifying nur Neunter und wird durch die Strafversetzung von Grosjean vom Achten Platz aus ins Rennen gehen. Carlos Saintz jr. wurde im Toro Rosso Zehnter. Nico Hülkenberg schied in Q2 knapp aus und erreichte nur Startplatz Elf vor Daniil Kvyat (Red Bull), Marcus Ericsson (Sauber) und Kimi Räikkönen, der wegen eines Motorschadens am Ferrari seinen Wagen in Q2 abstellen musste. Trotzdem konnte sich der Finne freuen, denn sein Vertrag bei Ferrari wurde auch für 2016 bestätigt. Somit hat Ferrari die Fahrerplanung für das kommende Jahr mit Vettel und Räikkönen abgeschlossen. Max Verstappen (Toro Rosso) wurde im Qualifying Fünfzehnter, wurde aber wegen dem Einsatz des 6. Motors auf den Achtzehnten Startplatz strafversetzt. Dafür rückte Felipe Nasr, der im Sauber schon in Q1 ausschied einen Platz nach vorne und startet vor den Manor Marussia Piloten Will Stevens und Roberto Merhi von Startplatz Fünfzehn. Jenson Button, der im McLaren den Siebzehnten Platz im Qualifying erreichte wurde um 50! Startplätze strafversetzt, da mehrere Teile an der Power Unit gewechselt werden mussten. Auch Fernando Alonso (ebenfalls McLaren) erhielt eine Strafe wegen der Wechsel an der Power Unit. Er bekam die bisher höchste Strafe. 55 Startplätze zurück. Im Endeffekt verlor der Spanier, da es ja nur 20 Startplätze gibt, zwei Startplätze. Zum Glück für den McLaren Piloten, gibt es kein vererben der Strafen auf das nächste Qualifying, sonst müsste er den Rest der Saison immer von ganz hinten starten (hinter Jenson Button).