Bericht
Nach dem schlechten Abschneiden der Silberpfeile in Singapur glaubten, oder besser gesagt hofften die Ferrari und Red Bull Fans auf ein Ende der silbernen Domäne. Doch Mercedes ist wieder da, wo sie die ganze Saison über waren. Ganz vorne. Nico Rosberg holte sich beim Qualifying zum großen Preis von Japan die Poleposition vor seinem Teamkollegen und WM – Spitzenreiter Lewis Hamilton. Williams Pilot Valtteri Bottas wurde Dritter vor Singapur Gewinner Sebastian Vettel im Ferrari. Felipe Massa (Williams) wurde Fünfter vor dem zweiten Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen. Daniel Ricciardo wurde im Red Bull Siebter vor Romain Grosjean (Lotus), Daniil Kvyat (Red Bull) und Sergio Perez (Force India). Kvyat sorgte gegen Ende der dritten Session für ein Abbruch, als er in die Reifenstapel krachte und sich dabei sogar überschlug. Zum Glück blieb der Russe weitgehendst unversetzt. Nico Hülkenberg wurde im zweiten Force India nur Elfter, wird aber von Startplatz Vierzehn ins Rennen gehen müssen. Grund war die Strafe, die der Force India Pilot beim Singapur Grand Prix nach der Kollision mit Felipe Massa erhalten hatte. Somit startet Carlos Sainz im Toro Rosso von Startplatz Elf vor Pastor Maldonado (Lotus) und Fernando Alonso (McLaren Honda). Max Verstappen wurde Fünfzehnter, muss aber ebenfalls drei Startplätze nach hinter, weil er am Ende von Q2 seinen havarierten Toro Rosso mitten auf der Strecke abgestellt hatte. Jenson Button erbte somit Startplatz Fünfzehn und geht vor den Sauber Piloten Marcus Ericcson und Felipe Nasr ins Rennen. Fast schon ein gewohntes Bild in der Startaufstellung. Die letzte Startreihe wurde wieder mal für die Manor Marussia Piloten reserviert. Will Stevens auf Startplatz Neunzehn vor seinem neuen Teamkollegen Alexander Rossi, der nun doch den Vorzug gegen Merhi erhalten hatte.