Bericht
Trotz des Todes der Mutter von Ralf und Michael Schumachers in der Nacht zum Sonntag traten beide zum Rennen in San Marino an. Dabei gewann Michael Schumacher im Ferrari vor dem WM-Führenden Kimi Räikönen (McLaren - Mercedes) und Rubens Barrichello (Ferrari). Ralf Schumacher (BMW - Williams) wurde vierter, fünfter David Coulthard (McLaren - Mercedes) und sechster Fernando Alonso (Renault). Heidfeld wurde zehnter, Frentzen elfter. Michael Schumacher nahm trotz der Trauer an der Siegerehrung teil, schickte jedoch Jean Todt zur Pressekonferenz.
Noch vor dem Start heftige Diskussionen, ob Michael und Ralf Schumacher am heutigen Ostersonntag starten sollten oder nicht. Der Grund war der Tod der Mutter der Brüder. Die 55-Jährige ist an einer Leberzirrhose in der Nacht zum Sonntag in der Kölner Uniklinik verstorben. Die Formel1de.com möchte hiermit den Schumacher - Brüdern und deren Anverwandten und Freunden der Verstorbenen das Beileid aussprechen.
Der Start zum GP von San Marino war ein Traumstart für Ralf Schumacher, der vom Stand weg an seinen Bruder vorbei kam und erst mal die Führung übernahm. Dahinter konnten Rubens Barrichello und Juan Pablo Montoya ihre Positionen behaupten. Mark Webber kam am schlechtesten weg und verlor sechs Plätze. Ralf Firman und Justin Wilson entschieden sich freiwillig, von der Box aus zu starten. So konnten beide ihre Boliden noch mal auftanken. Auch Jos Verstappen musste von der Box aus starten, da er beim Qualifying einen Unfall hatte und keine Zeit fahren konnte.
Nach der ersten Runde sortierten sich die ersten sechs wir folgt ein: 1. Ralf Schumacher, 2. Michael Schumacher, 3. Rubens Barrichello, 4. Juan Pablo Montoya, 5. Kimi Raikkönen, 6. Fernando Alonso und Antony Pizzonia musste in der ersten Runde an die Box, da er beim Start nicht losfahren konnte.
In den ersten Runden dann ein heißer Zweikampf zwischen den Brüdern. In der vierten Runde ein klasse Konterversuch von Michael Schumacher, den sein Bruder klasse abwehren konnte.
Auch Jarno Trulli (Renault), Giancarlo Fisichella (Jordan) und Heinz - Harald Frentzen (Sauber) lieferten sich Rundenlang klasse Dreikämpfe.
Beide Toyota - Fahrer kamen als erste zum regulären Boxenstop an die Box. Erst Olivier Panis, dann Da Matta.
In der 16. Runde kam Ralf Schumacher als führender an die Box, musste diese aber erst mal an seinen Bruder abgeben. In der darauffolgenden Runde zauberte Michael Schumacher eine Traumrunde hin und kam dann in die Box zum Tanken. Als er wieder raus kam, konnte er sich vor Ralf Schumacher setzten.
Währenddessen musste Mark Webber zur Strafe ein mal durch die Boxengasse fahren, da er zu schnell in der Boxengasse war.
Dann in der 20.Runde der erste Ausfall des Rennens. Der Hondamotor im BAR von Jacques Villeneuve verweigerte den Dienst und bescherte dem Kanadier den 2. Ausfall in der Saison.
Als dann Justin Wilson in der 25.Runde zum Tanken kam, wurde dieser sofort wegen eines Problems am Minardi in die Garage geschoben. Das 4. Aus für den jungen Engländer im Diensten des kleinem italienischen Team im 4. Rennen.
Auch Montoya musste ein mal zu viel an die Box, da es bei seinem zweiten Stopp Probleme gab.
Chaos verursachte Antonio Pizzonia, bei seiner Boxencrew, als er unangemeldet an der Box auftauchte. Auch Frentzen reihte sich in die Boxenpannen ein und blieb wegen eines Problems einige Sekunden zu lange stehen. Selbst die Ferrari - Crew hatte Probleme beim Reifenwechsel, als der Wagen zu früh abgelassen wurde. Dadurch verlor er wichtige Sekunden gegenüber Kimi Raikkönen und Ralf Schumacher.
Nach dem Stopp von Ralf Schumacher und Kimi Raikkönen konnte der Finne einen Platz gut machen und Ralf hinter sich lassen. Auch Barrichello kam ein paar Runden später an Ralf Schumacher vorbei.
In der Runde 57 ein kapitaler Motorschaden von Fisichellas Jordan. Das Aus für den Sieger von Brasilien. Er wurde noch als 15. Gewertet.
Bleibt noch zu erwähnen, das Jos Verstappen nach einem Dreher in Runde 41 den Doppelausfall für Minardi komplett machte. Auch Mark Webber musste seinen Jaguar in der 55. Runde in die Garage fahren. In Runde 52 das Aus für Ralph Firman.
Am Ende gewann ein sehr trauriger Michael Schumacher in Ferrari vor Kimi Raikkönen (McLaren Mercedes) und Rubens Barrichello (Ferrari). In eben dieser Trauer wurde Ralf Schumacher (BMW-Williams) vierter. Fünfter wurde David Coulthard (McLaren Mercedes), sechster Fernando Alonso im Renault. Siebter Platz ging an den Glücklosen Montoya, der vier mal an die Box musste. Einen WP Punkt bekam noch Jenson Button, der nun mehr drei WM – Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte. Neunter wurde Olivier Panis im Toyota, der erstmals das Ziel erreichen konnte, jedoch las Neunter leider leer ausging. Zehnter wurde Nick Heidfeld vor seinem Sauber – Kollegen Heinz – Harald Frentzen. Zwölfter Da Matta (Toyota), dreizehnter Jarno Trulli (Renault). Auf Platz vierzehn kam Antonio Pizzonia im Jaguar. Als fünfzehnter gewertet wurde noch Giancarlo Fisichella in seinem 111. Formel 1 Rennen, dessen Jordan wieder mal in Flammen auf ging.
Bei der Siegerehrung stand dann ein sehr trauriger Michael Schumacher auf dem Podium. Seine Gedanken waren sicherlich bei seiner, erst vor Stunden verstorbenen Mutter. Auf Rücksicht vor dieser Trauer verzichteten die Fahrer Räikkönen und Barrichello, der Michael tröstend in den Arm nahm, auf die Champagnerdusche.
Bei der anschließenden Pressekonferenz erschien für den Sieger Michael Schumacher Jean Todt.
Somit endete ein, für die Brüder Schumacher trauriges Rennen.
Bis in zwei Wochen in Spanien,
Euer Stephan
Noch vor dem Start heftige Diskussionen, ob Michael und Ralf Schumacher am heutigen Ostersonntag starten sollten oder nicht. Der Grund war der Tod der Mutter der Brüder. Die 55-Jährige ist an einer Leberzirrhose in der Nacht zum Sonntag in der Kölner Uniklinik verstorben. Die Formel1de.com möchte hiermit den Schumacher - Brüdern und deren Anverwandten und Freunden der Verstorbenen das Beileid aussprechen.
Der Start zum GP von San Marino war ein Traumstart für Ralf Schumacher, der vom Stand weg an seinen Bruder vorbei kam und erst mal die Führung übernahm. Dahinter konnten Rubens Barrichello und Juan Pablo Montoya ihre Positionen behaupten. Mark Webber kam am schlechtesten weg und verlor sechs Plätze. Ralf Firman und Justin Wilson entschieden sich freiwillig, von der Box aus zu starten. So konnten beide ihre Boliden noch mal auftanken. Auch Jos Verstappen musste von der Box aus starten, da er beim Qualifying einen Unfall hatte und keine Zeit fahren konnte.
Nach der ersten Runde sortierten sich die ersten sechs wir folgt ein: 1. Ralf Schumacher, 2. Michael Schumacher, 3. Rubens Barrichello, 4. Juan Pablo Montoya, 5. Kimi Raikkönen, 6. Fernando Alonso und Antony Pizzonia musste in der ersten Runde an die Box, da er beim Start nicht losfahren konnte.
In den ersten Runden dann ein heißer Zweikampf zwischen den Brüdern. In der vierten Runde ein klasse Konterversuch von Michael Schumacher, den sein Bruder klasse abwehren konnte.
Auch Jarno Trulli (Renault), Giancarlo Fisichella (Jordan) und Heinz - Harald Frentzen (Sauber) lieferten sich Rundenlang klasse Dreikämpfe.
Beide Toyota - Fahrer kamen als erste zum regulären Boxenstop an die Box. Erst Olivier Panis, dann Da Matta.
In der 16. Runde kam Ralf Schumacher als führender an die Box, musste diese aber erst mal an seinen Bruder abgeben. In der darauffolgenden Runde zauberte Michael Schumacher eine Traumrunde hin und kam dann in die Box zum Tanken. Als er wieder raus kam, konnte er sich vor Ralf Schumacher setzten.
Währenddessen musste Mark Webber zur Strafe ein mal durch die Boxengasse fahren, da er zu schnell in der Boxengasse war.
Dann in der 20.Runde der erste Ausfall des Rennens. Der Hondamotor im BAR von Jacques Villeneuve verweigerte den Dienst und bescherte dem Kanadier den 2. Ausfall in der Saison.
Als dann Justin Wilson in der 25.Runde zum Tanken kam, wurde dieser sofort wegen eines Problems am Minardi in die Garage geschoben. Das 4. Aus für den jungen Engländer im Diensten des kleinem italienischen Team im 4. Rennen.
Auch Montoya musste ein mal zu viel an die Box, da es bei seinem zweiten Stopp Probleme gab.
Chaos verursachte Antonio Pizzonia, bei seiner Boxencrew, als er unangemeldet an der Box auftauchte. Auch Frentzen reihte sich in die Boxenpannen ein und blieb wegen eines Problems einige Sekunden zu lange stehen. Selbst die Ferrari - Crew hatte Probleme beim Reifenwechsel, als der Wagen zu früh abgelassen wurde. Dadurch verlor er wichtige Sekunden gegenüber Kimi Raikkönen und Ralf Schumacher.
Nach dem Stopp von Ralf Schumacher und Kimi Raikkönen konnte der Finne einen Platz gut machen und Ralf hinter sich lassen. Auch Barrichello kam ein paar Runden später an Ralf Schumacher vorbei.
In der Runde 57 ein kapitaler Motorschaden von Fisichellas Jordan. Das Aus für den Sieger von Brasilien. Er wurde noch als 15. Gewertet.
Bleibt noch zu erwähnen, das Jos Verstappen nach einem Dreher in Runde 41 den Doppelausfall für Minardi komplett machte. Auch Mark Webber musste seinen Jaguar in der 55. Runde in die Garage fahren. In Runde 52 das Aus für Ralph Firman.
Am Ende gewann ein sehr trauriger Michael Schumacher in Ferrari vor Kimi Raikkönen (McLaren Mercedes) und Rubens Barrichello (Ferrari). In eben dieser Trauer wurde Ralf Schumacher (BMW-Williams) vierter. Fünfter wurde David Coulthard (McLaren Mercedes), sechster Fernando Alonso im Renault. Siebter Platz ging an den Glücklosen Montoya, der vier mal an die Box musste. Einen WP Punkt bekam noch Jenson Button, der nun mehr drei WM – Punkte auf seinem Konto verbuchen konnte. Neunter wurde Olivier Panis im Toyota, der erstmals das Ziel erreichen konnte, jedoch las Neunter leider leer ausging. Zehnter wurde Nick Heidfeld vor seinem Sauber – Kollegen Heinz – Harald Frentzen. Zwölfter Da Matta (Toyota), dreizehnter Jarno Trulli (Renault). Auf Platz vierzehn kam Antonio Pizzonia im Jaguar. Als fünfzehnter gewertet wurde noch Giancarlo Fisichella in seinem 111. Formel 1 Rennen, dessen Jordan wieder mal in Flammen auf ging.
Bei der Siegerehrung stand dann ein sehr trauriger Michael Schumacher auf dem Podium. Seine Gedanken waren sicherlich bei seiner, erst vor Stunden verstorbenen Mutter. Auf Rücksicht vor dieser Trauer verzichteten die Fahrer Räikkönen und Barrichello, der Michael tröstend in den Arm nahm, auf die Champagnerdusche.
Bei der anschließenden Pressekonferenz erschien für den Sieger Michael Schumacher Jean Todt.
Somit endete ein, für die Brüder Schumacher trauriges Rennen.
Bis in zwei Wochen in Spanien,
Euer Stephan