Bericht
Wieder einmal profitierte Fernando Alonso vom Pech der Silberpfeile, als Juan Pablo Montoya von Antonio Pizzonia alf Platz zwei liegend abgeschossen wurde. Am Ende gewann jedoch Kimi Räikkönen (McLaren) vor Fernando Alonso (Renault), Jenson Button (BAR) und Mark Webber (BMW – Williams). Nachdem Michael Schumacher von Takuma Sato (BAR) abgeschossen wurde, hielt Rubens Barrichello die Ferrari – Ehre hoch und erkämpfte sich einen guten fünften Platz. Sechster wurde Jacques Villeneuve (Sauber) vor Ralf Schumacher, der phasenweise sogar gegen Montoya um die Führung kämpfte. Den Achten Platz holte sich Tiago Monteiro, der im Jordan, mal abgesehen vom Geisterrennen in den USA, erstmals in die Punkte fahren konnte. Neunter wurde Christian Klien (Red Bull) vor Felipe Massa (Sauber) und Narain Karthikeyan (Jordan Toyota). Der Minardi – Pilot Christijan Albers wurde zwölfter vor seinem Teamkollegen Robert Doornbos. Juan Pablo Montoya wurde, wie auch Antonio Pizzonia noch als vierzehnter, bzw. fünfzehnter gewertet, da die Mindestzahl der Rennrunden eingefahren wurde.
Schon in Vorfeld zum Großen Preis von Belgien ging es sehr spektakulär zu. Erst wurde wegen starken Regens das zweite Training am Freitag von den Teams nicht genutzt und dann gab es ein trockenes Qualifying.
Vor dem Rennen gab es einen schweren Unfall in der Mini – Serie, vorbei eine Leitplanke so sehr geschädigt wurde, dass die Reparatur fast eine Stunde dauerte, was zur Verzögerung beim Start von der GP2 – Serie führte. Dieses Rennen wurde dann nach 9 Runden nach einem weiteren schweren Unfall abgebrochen.
Vor dem Start zum Großen Preis von Belgien gab es dann heftige Diskussionen, ob das Rennen, wie in der GP2, mit dem Safety – Car gestartet, oder ein Stehender Start durchgeführt werden soll. Die Rennleitung entschloss sich nicht für einen Start hinter dem Safetycar.
Die Minardi von Christijan Albers und Robert Doornbos starteten beide von der Boxengasse.
Der Start verlief glücklicherweise ohne Zwischenfälle, so dass alle 20 Autos die ersten Runden unbeschädigt überstanden. Vorne setzte sich Juan Pablo Montoya im McLaren Mercedes vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen durch, der mit Jarno Trulli beim Start einen harten Gegner auf Distanz halten musste. Michael Schumacher ging schon in der ersten Runde an seinen Bruder vorbei, der auch von Button und Sato durchgereicht wurde. Eben diese beiden BAR – Piloten lieferten sich in Runde zwei ein spannendes Duell, was Sato für sich entscheiden konnte. Giancarlo Fisichella ging schnell an Mark Webber vorbei und blieb erst mal mehrere Runden hinter David Coulthard fest, bis er an den Schotten in der 6. Runde vorbei kam.
Verzockt hatte sich wohl Minardi, die wohl ihren neuen Besitzer imponieren wollten und mit Regenreifen das Rennen begonnen hatten. Nach nur 5 Runden die Ernüchterung und der Wechsel auf die Allwetterreifen.
Giancarlo Fisichella sorgte in der 10. Runde für Aufregung, als dieser in der Eau Rouge von der Strecke kam und mit seinen Renault in die Reifenstapel flog. Unverletzt konnte der Italiener seinen Boliden verlassen. Das Safetycar übernahm erst mal die Führung, die von vielen Fahrern zum Boxenstopp genutzt wurde. Clever machten es die Mclaren. Kimi Räikkönen, der hinter Montoya lag, hielt Abstand und somit seine Konkurrenz hinter sich. Der Vorteil, er musste nicht auf Montoya in der Box warten und hielt die anderen, die nicht überholen durften, auf.
Nach den Neustart kam Villeneuve etwas von der Stecke ab und rutschte fast in das Auto von Fernando Alonso.
In der dreizehnten Runde das Aus für Michael Schumacher, der von Takuma Sato abgeschossen wurde. Sato verlor im BAR den Grip und Rutschte ins Heck des Ferraris. Schumacher ging sofort auf Sato zu um ihn seinen Unmut kund zu tun. Schade, da Schumacher sehr gut unterwegs war.
Ralf Schumacher verblüffte die Formel1 – Welt, als dieser plötzlich an Räikkönen vorbei kam und an Montoyas Heck klebte, was wohl nicht zuletzt von der Reifentaktik abhing.
In der 18. Runde musste David Coulthard seinen Red Bull mit einem Motorschaden abstellen.
In der 20. Runde kam dann Jacques Villeneuve als letzter zu seinem ersten Stopp in die Box.
Jenson Button kassierte in einem spannenden Zweikampf Jacques Villeneuve im Sauber und kassierte somit erst mal den 8. Platz in der 24. Runde.
Ralf Schumacher, der in der 24. Runde als zweitplazierter in die Box kam, ließ sich die Trockenreifen aufziehen und rutschte auch gleich in seiner ersten Runde von der Strecke und fand sich auf Platz sieben wieder. Eine Runde später kam Ralf erneut in die Box und wechelte wieder auf die Intermediate – Reifen.
Auch Robert Doornbos (Minardi), der ebenfalls mit Trockenreifen unterwegs war, rutschte ohne weiteren Folgen von der Strecke.
Spannender Zweikampf zwischen Jacques Villeneuve (Sauber) und Narain Karthikeyan (Jordan), wobei es zu einer Kollision kam, was zur Folge hatte, das Karthikeyan von der Strecke flog, jedoch vor dem Kanadier auf die Strecke zurück kam.
Auch Felipe Massa, der ebenfalls auf Intermediate wechselte, rutschte mehrfach von der Strecke.
Cleverer Positionswechsel unter den McLaren, als Montoya vor Räikkönen in die Box kam. Die Crew fertigten Räikkönen schneller ab, so dass der Finne nach seinem Stopp die Führung übernehmen konnte.
Neun Runden vor Rennende dann das Aus für Jarno Trulli, der die Kontrolle über seinen Toyota verlor und in den Reifenstapel flog.
Jenson Button holte sich in der 38. Runde Rubens Barrichello und eroberte den vierten Platz.
Mark Webber (BMW – Williams) machte einen großen Fehler und wechselte auf Intermediate um ein paar Runden später wieder auf Trockenreifen zu wechseln. Auch Pizzonia kam eine Runde später mit dem Wechsel an die Box.
Vier Runden vor Rennende kamen auch noch mal Barrichello und Ralf Schumacher an die Box.
Dann schlug wieder mal die Glücksfee von Alonso zu, als Juan Pablo Montoya wieder einmal auf Platz zwei liegend abflog und die Punkte an Alonso abgab. Das Geburtstagskind Antonio Pizzonia schoss den Kolumbianer ab.
Am Ende gewann dennoch der Finne Kimi Räikkönen vor Fernando Alonso, der wieder mal vom Pech der McLaren profitierte. Dritter wurde Jenson Button (BAR) vor Mark Webber (Williams), Rubens Barrichello (Ferrari), Jacques Villeneuve (Sauber) und Ralf Schumacher (Toyota). Den letzten WM – Punkt holte sich Tiago Monteiro, der im unterlegenden Jordan sogar in der Lage war, Christian Klien (Red Bull) und Felipe Massa (Sauber) auf der Strecke zu schlagen. Narain Karthikeyan erreichte Platz elf vor den Minardi von Christian Albers und Robert Doornbos. Die ausgefallenen Piloten Juan Pablo Montoya und Antonio Pizzonia wurden noch als vierzehnter und fünfzehnter gewertet.
Resümee: Die Entscheidung der Weltmeisterschaft wird auf Brasilien vertagt.
Schon in Vorfeld zum Großen Preis von Belgien ging es sehr spektakulär zu. Erst wurde wegen starken Regens das zweite Training am Freitag von den Teams nicht genutzt und dann gab es ein trockenes Qualifying.
Vor dem Rennen gab es einen schweren Unfall in der Mini – Serie, vorbei eine Leitplanke so sehr geschädigt wurde, dass die Reparatur fast eine Stunde dauerte, was zur Verzögerung beim Start von der GP2 – Serie führte. Dieses Rennen wurde dann nach 9 Runden nach einem weiteren schweren Unfall abgebrochen.
Vor dem Start zum Großen Preis von Belgien gab es dann heftige Diskussionen, ob das Rennen, wie in der GP2, mit dem Safety – Car gestartet, oder ein Stehender Start durchgeführt werden soll. Die Rennleitung entschloss sich nicht für einen Start hinter dem Safetycar.
Die Minardi von Christijan Albers und Robert Doornbos starteten beide von der Boxengasse.
Der Start verlief glücklicherweise ohne Zwischenfälle, so dass alle 20 Autos die ersten Runden unbeschädigt überstanden. Vorne setzte sich Juan Pablo Montoya im McLaren Mercedes vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen durch, der mit Jarno Trulli beim Start einen harten Gegner auf Distanz halten musste. Michael Schumacher ging schon in der ersten Runde an seinen Bruder vorbei, der auch von Button und Sato durchgereicht wurde. Eben diese beiden BAR – Piloten lieferten sich in Runde zwei ein spannendes Duell, was Sato für sich entscheiden konnte. Giancarlo Fisichella ging schnell an Mark Webber vorbei und blieb erst mal mehrere Runden hinter David Coulthard fest, bis er an den Schotten in der 6. Runde vorbei kam.
Verzockt hatte sich wohl Minardi, die wohl ihren neuen Besitzer imponieren wollten und mit Regenreifen das Rennen begonnen hatten. Nach nur 5 Runden die Ernüchterung und der Wechsel auf die Allwetterreifen.
Giancarlo Fisichella sorgte in der 10. Runde für Aufregung, als dieser in der Eau Rouge von der Strecke kam und mit seinen Renault in die Reifenstapel flog. Unverletzt konnte der Italiener seinen Boliden verlassen. Das Safetycar übernahm erst mal die Führung, die von vielen Fahrern zum Boxenstopp genutzt wurde. Clever machten es die Mclaren. Kimi Räikkönen, der hinter Montoya lag, hielt Abstand und somit seine Konkurrenz hinter sich. Der Vorteil, er musste nicht auf Montoya in der Box warten und hielt die anderen, die nicht überholen durften, auf.
Nach den Neustart kam Villeneuve etwas von der Stecke ab und rutschte fast in das Auto von Fernando Alonso.
In der dreizehnten Runde das Aus für Michael Schumacher, der von Takuma Sato abgeschossen wurde. Sato verlor im BAR den Grip und Rutschte ins Heck des Ferraris. Schumacher ging sofort auf Sato zu um ihn seinen Unmut kund zu tun. Schade, da Schumacher sehr gut unterwegs war.
Ralf Schumacher verblüffte die Formel1 – Welt, als dieser plötzlich an Räikkönen vorbei kam und an Montoyas Heck klebte, was wohl nicht zuletzt von der Reifentaktik abhing.
In der 18. Runde musste David Coulthard seinen Red Bull mit einem Motorschaden abstellen.
In der 20. Runde kam dann Jacques Villeneuve als letzter zu seinem ersten Stopp in die Box.
Jenson Button kassierte in einem spannenden Zweikampf Jacques Villeneuve im Sauber und kassierte somit erst mal den 8. Platz in der 24. Runde.
Ralf Schumacher, der in der 24. Runde als zweitplazierter in die Box kam, ließ sich die Trockenreifen aufziehen und rutschte auch gleich in seiner ersten Runde von der Strecke und fand sich auf Platz sieben wieder. Eine Runde später kam Ralf erneut in die Box und wechelte wieder auf die Intermediate – Reifen.
Auch Robert Doornbos (Minardi), der ebenfalls mit Trockenreifen unterwegs war, rutschte ohne weiteren Folgen von der Strecke.
Spannender Zweikampf zwischen Jacques Villeneuve (Sauber) und Narain Karthikeyan (Jordan), wobei es zu einer Kollision kam, was zur Folge hatte, das Karthikeyan von der Strecke flog, jedoch vor dem Kanadier auf die Strecke zurück kam.
Auch Felipe Massa, der ebenfalls auf Intermediate wechselte, rutschte mehrfach von der Strecke.
Cleverer Positionswechsel unter den McLaren, als Montoya vor Räikkönen in die Box kam. Die Crew fertigten Räikkönen schneller ab, so dass der Finne nach seinem Stopp die Führung übernehmen konnte.
Neun Runden vor Rennende dann das Aus für Jarno Trulli, der die Kontrolle über seinen Toyota verlor und in den Reifenstapel flog.
Jenson Button holte sich in der 38. Runde Rubens Barrichello und eroberte den vierten Platz.
Mark Webber (BMW – Williams) machte einen großen Fehler und wechselte auf Intermediate um ein paar Runden später wieder auf Trockenreifen zu wechseln. Auch Pizzonia kam eine Runde später mit dem Wechsel an die Box.
Vier Runden vor Rennende kamen auch noch mal Barrichello und Ralf Schumacher an die Box.
Dann schlug wieder mal die Glücksfee von Alonso zu, als Juan Pablo Montoya wieder einmal auf Platz zwei liegend abflog und die Punkte an Alonso abgab. Das Geburtstagskind Antonio Pizzonia schoss den Kolumbianer ab.
Am Ende gewann dennoch der Finne Kimi Räikkönen vor Fernando Alonso, der wieder mal vom Pech der McLaren profitierte. Dritter wurde Jenson Button (BAR) vor Mark Webber (Williams), Rubens Barrichello (Ferrari), Jacques Villeneuve (Sauber) und Ralf Schumacher (Toyota). Den letzten WM – Punkt holte sich Tiago Monteiro, der im unterlegenden Jordan sogar in der Lage war, Christian Klien (Red Bull) und Felipe Massa (Sauber) auf der Strecke zu schlagen. Narain Karthikeyan erreichte Platz elf vor den Minardi von Christian Albers und Robert Doornbos. Die ausgefallenen Piloten Juan Pablo Montoya und Antonio Pizzonia wurden noch als vierzehnter und fünfzehnter gewertet.
Resümee: Die Entscheidung der Weltmeisterschaft wird auf Brasilien vertagt.