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Spanien Race

Torero Alonso bezwingt den Altmeister in Spanien.

Barcelona | 14.05.2006 14:00 UTC
Bericht
Mit einer exzellenten Leistung und einer konstanten Fahrweise konnte Fernando Alonso seine Klasse in Spanien unter beweis stellen und seinen ersten Sieg in seinem Heimatland feiern. Zweiter wurde Michael Schumacher, der in der Anfangsphase von Giancarlo Fisichella, der am Ende dritter wurde, aufgehalten wurde. Vierter wurde Felipe Massa im Ferrari vor Kimi Räikkönen und den Honda - Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello. Nick Heidfeld wurde im BMW Achter und holte sich einen WM – Punkt. Neunter wurde Mark Webber (Williams) vor Jarno Trulli im Toyota, der sich gegen Nico Rosberg (Williams) bis in die letzte Kurve hin, einen harten Zweikampf liefern musste. Jacques Villeneuve kämpfte sich von Startposition 22 auf den Platz zwölf vor und lies die Red Bull von Christian Klien und David Coulthard hinter sich. Fünfzehnter wurde Vitantonio Liuzzi im Toro Rosso, der drei Runden vor Rennende mit einem Defekt an die Box musste, jedoch noch gewertet wurde. Tiago Monteiro wurde im MF1 Sechzehnter vor Takuma Sato, der Siebzehnter und Letzter wurde. Ralf Schumacher musste das Rennen mit einem Schaden an der Elektronik frühzeitig beenden, nachdem dieser in das Heck von Teamkollegen Jarno Trulli gerutscht war. Juan Pablo Montoya drehte sich übermotiviert in der 17. Runde von der Strecke und musste ebenfalls das Rennen beenden.
Den Start zum GP von Spanien gewann der Lokalmatador Fernando Alonso im Renault vor seinem Teamkollegen Giancarlo Fisichella. Beim Start viel Boden verloren hatten die Ferrari von Michael Schumacher und Felipe Massa. Dahinter konnte sich mit einem Super Start Kimi Räikkönen im McLaren einsortieren.
Runde für Runde gewann Fernando Alonso gegenüber Fisichella und Michael Schumacher an Boden und war schon nach nur wenigen Runden fünf Sekunden vor Schumacher, der von Giancarlo Fisichella leicht aufgehalten wurde.
Tiago Monteiro sorgte dann im Midland F1 mit einem Dreher in der dritten Runde für die erste Gelbphase. Franck Montagny musste im Super Aguri sieben Runden später das Rennen mit einem Defekt beenden.
Ralf Schumacher versuchte dann seinen Toyota – Teamkollegen Jarno Trulli, dem er rundenlang hinter her fuhr, zu überholen und verschätzte sich. Dabei rammte Schumacher mit seinem Frontflügel das rechte Hinterrad von Trulli und musste mit einem defekten Frontflügel an die Box. Jarno Trulli konnte ohne Probleme weiter fahren.
Juan Pablo Montoya (McLaren Mercedes), wieder einmal übermotiviert, drehte sich in der 18. Runde von der Strecke und blieb auf einem Abweiser liegen. Unverständlicher weise hatte die Rennleitung kein Safetycar raus geschickt und die Streckenposten mussten auf die Strecke, um das Wrack von Montoya zu bergen.
Als Michael Schumacher nach den Stopp von Alonso auch aus der Box kam, sortierte sich der Ferraripilot hinter dem Weltmeister, und vor Fisichella auf der zweiten Position ein. Giancarlo Fisichella rutschte dann in der 25. Runde von der Strecke, konnte aber weiter fahren.
Ralf Schumacher wurde dann im Toyota in der 32. Runde immer langsamer und fur dann auch an die Box und beendete sein Rennen vorzeitig.
Nach dem zweiten Stopp von Michael Schumacher musste der Ferrari – Pilot eine zwischenzeitliche Führung an den Spanier wieder zurückgeben. Fernando Alonso hatte dann zu diesem Zeitpunkt 12,1 Sekunden Vorsprung.
In der 47. Runde musste der Toro Rosso Pilot Scott Speed seinen Boliden abstellen und das Rennen vorzeitig beenden. Auch Christijan Albers kam im Midland F1 nicht viel weiter und musste in der 49. Runde das Rennen beenden.
Für Aufregung sorgte dann acht Runden vor Rennende ein Computer Problem, der Michael Schumacher als „ausgefallen“ anzeigte, war sich jedoch einige Zeit später wieder korrigieren lies. Dann waren plötzlich alle Fahrer eine Runde hinter Alonso ……?
Zum Glück lieb die Zeitnahmeuhr kurz vor Rennende wieder und Fernando Alonso nutzte dies, um sich seinen Sieg im Computer eintragen zu lassen. Zweiter wurde Michael Schumacher vor Giancarlo Fisichella (Renault) und Felipe Massa (Ferrari). Fünfter wurde Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes) vor Jenson Button und Rubens Barrichello (beide Honda). Nick Heidfeld, der am Donnerstag zuvor Geburtstag hatte, holte sich einen WM – Punkt. Neunter wurde Mark Webber (Williams) vor Jarno Trulli (Toyota), Nico Rosberg und Jacques Villeneuve (beide BMW). Christian Klien wurde im Red Bull Dreizehnter vor David Coulthard (Red Bull) und Vitantonio Liuzzi im Toro Rosso, sowie vor Tiago Monteiro (Midland F1) und Takuma Sato (Super Aguri).
Ergebnisse
PosFahrer Start +/- Zeit / Abstand Intervall Schnellste Runde Stopps Pkt
1 1 0 1:26:21.759 – 1:16.723 0 10
2 3 +1 +18.502 +18.502 1:16.922 0 8
3 2 -1 +23.951 +5.449 1:17.083 0 6
4 4 0 +29.859 +5.908 1:16.648 0 5
5 9 +4 +56.875 +27.016 1:17.357 0 4
6 8 +2 +58.347 +1.472 1:17.367 0 3
7 5 -2 +1 Runde – 1:17.399 0 2
8 10 +2 +1 Runde – 1:17.869 0 1
9 11 +2 +1 Runde – 1:17.900 0 0
10 7 -3 +1 Runde – 1:18.465 0 0
11 13 +2 +1 Runde – 1:17.861 0 0
12 22 +10 +1 Runde – 1:18.050 0 0
13 14 +1 +1 Runde – 1:18.516 0 0
14 21 +7 +1 Runde – 1:17.862 0 0
15 15 0 +3 Runden – 1:18.488 0 0
16 17 +1 +3 Runden – 1:19.265 0 0
17 19 +2 +4 Runden – 1:20.411 0 0
Ausgeschieden
RundeFahrer Start +/- Ausfallgrund Schnellste Runde Stopps
49 18 A Defekt 1:19.532 0
48 16 A Defekt 1:18.541 0
32 6 A Elektronikschaden 1:18.621 0
18 12 A Dreher 1:19.482 0
11 20 A Defekt 1:22.389 0
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