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Frankreich
Frankreich Race

Michael Schumacher gewinnt in der Höhle des Löwen.

Magny-Cours | 16.07.2006 12:00 UTC
Bericht
Im Heimatland der WM – Konkurrenten Renault verwies der Rekordweltmeier Michael Schumacher den amtierenden Weltmeister Fernando Alonso im Renault auf den 2. Platz. Dritter wurde Felipe Massa im zweiten Ferrari vor Ralf Schumacher im Toyota, der leider wegen Problemen beim Boxenstopp über zehn Sekunden verlor und aufs Treppchen hätte fahren können. Fünfter wurde Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes) vor Giancarlo Fisichella (Renault) und dem Montoya – Ersatz Pedro de la Rosa (McLaren Mercedes). Den letzten WM Punkt holte sich Nick Heidfeld im verunstalteten BMW Sauber. David Coulthard (Red Bull) kam auf den undankbaren neunten Platz vor Toro Rosso – Kollege Scott Speed und dem zweiten BMW von Jacques Villeneuve. Christian Klien (Red Bull) wurde Zwölfter vor Toro – Rosso – Pilot Vitantonio Liuzzi. Nico Rosberg (Williams) wurde nur enttäuschend Vierzehnter vor Christijan Albers (Midland F1) und Franck Montagny, der als Lokalmatador im Super Aguri Letzter und 16. wurde.
Rennen 1 nach Montoya:
Nach den Unfällen der letzten Rennen, die von Montoya verursacht wurden, hatte sich McLaren von dem Kolumbianer Juan Pablo Montoya getrennt, der in die Nascar – Serie wecheln möchte.
Der große Preis von Frankreich wurde von den Ferrari von Michael Schumacher und Felipe Massa angeführt. Als Dritter startete Fernando Alonso vor den Toyotas von Jarno Trulli und Ralf Schumacher. Neuling Pedro de la Rosa startete von Position Acht aus ins Rennen. Nick Heidfeld stand auf Startplatz Elf, Nico Rosberg musste von Startplatz 19 wegen eines Motorwechsels ins Rennen.
Beim Start konnte sich Michael Schumacher vor seinem Teamkollegen Felipe Massa behaupten, der wiederum die Angriffe von Fernando Alonso erfolgreich abwehren konnte. Jarno Trulli hätte sogar einmal fast die Chance gehabt, den Weltmeister zu kassieren. Nico Rossberg machte in den ersten Runden viele Plätze gut, blieb dann aber hinter Jenson Button hängen.
Takuma Sato (Super Aguri) hingegen kam gar nicht gut weg und musste nach nur wenigen Metern das Rennen beenden. Tiago Monteiro (Midland F1) kickte sich in der 12. Runde selber von der Strecke und flog seitlich über die Abweiser und hob dabei sogar spektakulär ab. Danach fuhr der Portugiese in die Box und beendete das Rennen vorzeitig.
Die ersten Boxenstopps leitete Felipe Massa in Runde 16 ein. Eine Runde später kam Fernando Alonso und wieder eine Runde später Michael Schumacher zum Tanken. Dann hatte Toyota zwei Runden lang eine Doppelführung auf der Strecke, bis Jarno Trulli seine Führung wegen seines Stopps kurzfristig an Ralf Schumacher abgab, der dann wiederum in Runde 22 in die Box kam und durch einen vermasselten Reifenwechsel etwa 10 Sekunden verlor.
Rubens Barrichello musste seinen Honda in der 18. Runde mit einem Defekt abstellen.
Mark Webber drehte sich in der 39. Runde wegen eines Reifenschadens von der Strecke und kam mit dem defekten Reifen in die Box. Erst 5 Runden später konnte der Australier wieder auf die Strecke, musste dennoch ein paar Runden später das Rennen beenden musste.
Jarno Trulli knüpfte an den Pechsträhnen der Toyotas an und fiel 30 Runden vor Rennende aus.
Nach Michael Schumachers zweiten von drei Stopps konnte Alonso, der nur zwei Stopps machte, an seinen Rivalen vorbei und die Führung für drei Runden übernehmen. Dann ging der Weltmeister zum Tanken an die Box und Michael Schumacher fuhr sofort mehrere Runden hintereinander Bestzeiten. Als Schumacher dann 15 Runden vor Rennende zum dritten Stopp rein kam, hatte der Ferraripilot mehr als 30 Sekunden Vorsprung, der dann bis zum Ende reichen sollte. Sieben Runden vor Rennende musste auch Jenson Button das Rennen vorzeitig beenden und fuhr an die Box.
Am Ende gewann Michael Schumacher im Ferrari zum 8. mal in Frankreich, der jedoch nur 2 Punkte beim Kampf um die WM auf Alonso gut machen konnte, da der Weltmeister Zweiter wurde. Dritter wurde Felipe Massa, der es nicht schaffte, im Ferrari vor Fernando Alonso bleiben zu können. Ralf Schumacher überraschte mit einer sehr guten Performance seines Toyota und hätte sogar noch Massa abfangen können, wenn der vermasselte Boxenstopp ihm nicht ein Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Kimi Räikkönen wurde fünfter vor Giancarlo Fisichella und Montoya – Ersatzmann Pedro de la Rosa (McLaren Mercedes). Nick Heidfeld wurde mit den neuen Windabweiser verunstalteten BMW Achter vor David Coulthard (Red Bull), Scott Speed (Toro Rosso), Jacques Villeneuve (BMW), Christian Klien im Red Bull und Toro Rosso – Pilot Vitantonio Liuzzi. Nico Rosberg wurde nur Vierzehnter vor Christijan Albers (Midland F1) vor Franck Montagny im Super Aguri.
Ergebnisse
PosFahrer Start +/- Zeit / Abstand Intervall Schnellste Runde Stopps Pkt
1 1 0 1:32.07.803 – 1:17.111 0 10
2 3 +1 +10.131 +10.131 1:17.770 0 8
3 2 -1 +22.546 +12.415 1:17.141 0 6
4 5 +1 +27.212 +4.666 1:17.809 0 5
5 6 +1 +33.006 +5.794 1:17.717 0 4
6 7 +1 +45.265 +12.259 1:18.057 0 3
7 8 +1 +49.407 +4.142 1:17.625 0 2
8 11 +3 +1 Runde – 1:18.809 0 1
9 9 0 +1 Runde – 1:18.978 0 0
10 14 +4 +1 Runde – 1:18.674 0 0
11 16 +5 +1 Runde – 1:17.906 0 0
12 12 0 +1 Runde – 1:18.968 0 0
13 22 +9 +1 Runde – 1:18.241 0 0
14 19 +5 +2 Runden – 1:18.796 0 0
15 15 0 +2 Runden – 1:19.356 0 0
16 20 +4 +3 Runden – 1:20.113 0 0
Ausgeschieden
RundeFahrer Start +/- Ausfallgrund Schnellste Runde Stopps
62 17 A Technischer Defekt 1:18.510 0
54 10 A Reifenschaden 1:18.859 0
40 4 A Brensprobleme 1:18.036 0
19 13 A Motorschaden 1:20.094 0
12 18 A Fahrfehler 1:21.663 0
1 21 A Technischer Defekt – 0
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