Bericht
Der Australier Mark Webber fuhr mit seinem Red Bull im neunten Rennen der 2012'er Saison zum Sieg. Vier Runden vor Rennende überholte Webber den bis dahin führenden Fernando Alonso (Ferrari), der zweiter vor Sebastian Vettel (Red Bull) wurde. Felipe Massa wurde im zweiten Ferrari vierter vor den Lotus Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean. Rekordweltmeister Michael Schumacher (MercedesGP) wurde Siebter vor Lewis Hamilton (McLaren Mercedes), den der Deutsche kurz vor Ende des Rennens überholten konnte. Bruno Senna (Williams) wurde Neunter vor Jenson Button, der im McLaren Mercedes den letzten WM Punkt holte. Kamui Kobayashi blieb als Elfter leer aus. Nico Hülkenberg, der bis kurz vor Rennende Neunter war, verlor im Zweikampf gegen Senna nicht nur den Grip und rutschte von der Strecke, sondern auch gleich weitere zwei Plätze und wurde am Ende Zwölfter. Dreizehnter wurde Daniel Ricciardo vor seinem Toro Rosso Teamkollegen Jean Eric Vergne und dem MercedesGP Piloten Nico Rosberg. Pastor Maldonado, der mit Sergio Pérez (Sauber) kollidierte wurde Sechzehnter vor Heikki Kovalainen (Caterham) und den Marussia Piloten Timo Glock und Charles Pic. Die HRT Piloten Pedro de la Rosa und Narain Karthikeyan kamen als letzte über die Ziellinie. Sergio Pérez (Sauber) schied in der 12. Runde nach der Kollision mit Maldonado aus. Paul di Resta musste nach einer Startkollision in der 2. Runde dan Rennen beenden. Für Vitaly Petrov (Caterham) war das Rennen schon vor dem Start beendet, als bei der Fahrt in die Startaufstellung sein Motor kaputt ging.
Motorsport-Magazin.com - Sieben verschiedene Sieger sind vorerst genug: nach Fernando Alonso in Valencia sicherte sich Mark Webber in Silverstone seinen zweiten Saisonsieg. Für den Australier war es auch der zweite Sieg auf dem britischen Traditionskurs. Der Red-Bull-Pilot lag fast das gesamte Rennen auf dem zweiten Platz hinter Alonso, schnappte sich den Ferrari-Fahrer jedoch drei Runden vor Rennende und fuhr zu einem sicheren Sieg.
Alonso führte das Rennen lange Zeit unangefochten an, konnte auf seinem letzten Stint mit der weicheren Reifenmischung aber nicht mehr die Rundenzeiten des hart bereiften Webber mitgehen. Auch Sebastian Vettel holte in den Schlussrunden mit großen Schritten auf den Spanier auf, konnte diesen aber nicht mehr vor der schwarz-weiß karierten Flagge überholen. Vettel belegte vor Felipe Massa und Kimi Räikkönen den dritten Platz.
Die Top-10 komplettierten Romain Grosjean, Michael Schumacher, Lewis Hamilton, Bruno Senna und Jenson Button. Nico Hülkenberg ging nach zwei verlorenen Positionen auf der letzten Runde als Elfter leer aus. Kamui Kobayashi verlor eine mögliche Punkteplatzierung durch ein Boxenstoppmissgeschick. Der Japaner fuhr einige seiner Mechaniker bei seinem letzten Stopp um und fiel so auf den zwölften Platz zurück. Der Zwischenfall wird nach Rennende von der Rennleitung untersucht.
"Der erwartete Regen kam nicht und Michael verlor vier Plätze zwischen Start und Ziel - am Ende waren seine Zeiten konkurrenzfähig", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Nico verlor etliche Plätze am Start und damit war sein Rennen um Punkte gelaufen."
Probleme und Kollisionen
Das erste Opfer forderte der Großbritannien GP bereits vor dem Start: Vitaly Petrov rollte beim Vorstart mit einem rauchenden Caterham in der Boxeneinfahrt aus. Der Russe konnte nicht am Rennen teilnehmen. Nur unwesentlich länger war Paul di Resta bei seinem Heimrennen unterwegs. Der Schotte musste nach einer Berührung mit Romain Grosjean auf der ersten Runde den Frontflügel wechseln lassen und musste kurz darauf aufgeben.
"Ich lenkte in Kurve vier ein und plötzlich hatten meine Reifen keinen Druck mehr", sagte di Resta. "Das war Pech, aber leider kann ich nichts dagegen unternehmen." Auf dem Weg zurück zur Box nahm der Unterboden an di Restas Force India Schaden. "Es gab keine Möglichkeit, weiter zu fahren."
Auch Sergio Perez sah die Zielflagge nach einer Kollision mit Pastor Maldonado nicht. Beide kollidierten kurz nach ihrem ersten Boxenstopp in Runde zwölf. Die Rennkommissare kündigten eine Untersuchung des Vorfalls nach Rennende an.
Perez hatte eine eindeutige Meinung: "Er respektiert andere Fahrer einfach nicht. Ich war bereits vorne und er hätte mir mehr Platz lassen müssen, aber er drückte mich raus. Ich verstehe nicht, warum er so fährt und hoffe, dass die Stewards reagieren. Es war nicht das erste Mal, dass er mein Wochenende zerstört hat. Er könnte jemanden verletzen - alle haben Bedenken bei ihm."
Motorsport-Magazin.com - Sieben verschiedene Sieger sind vorerst genug: nach Fernando Alonso in Valencia sicherte sich Mark Webber in Silverstone seinen zweiten Saisonsieg. Für den Australier war es auch der zweite Sieg auf dem britischen Traditionskurs. Der Red-Bull-Pilot lag fast das gesamte Rennen auf dem zweiten Platz hinter Alonso, schnappte sich den Ferrari-Fahrer jedoch drei Runden vor Rennende und fuhr zu einem sicheren Sieg.
Alonso führte das Rennen lange Zeit unangefochten an, konnte auf seinem letzten Stint mit der weicheren Reifenmischung aber nicht mehr die Rundenzeiten des hart bereiften Webber mitgehen. Auch Sebastian Vettel holte in den Schlussrunden mit großen Schritten auf den Spanier auf, konnte diesen aber nicht mehr vor der schwarz-weiß karierten Flagge überholen. Vettel belegte vor Felipe Massa und Kimi Räikkönen den dritten Platz.
Die Top-10 komplettierten Romain Grosjean, Michael Schumacher, Lewis Hamilton, Bruno Senna und Jenson Button. Nico Hülkenberg ging nach zwei verlorenen Positionen auf der letzten Runde als Elfter leer aus. Kamui Kobayashi verlor eine mögliche Punkteplatzierung durch ein Boxenstoppmissgeschick. Der Japaner fuhr einige seiner Mechaniker bei seinem letzten Stopp um und fiel so auf den zwölften Platz zurück. Der Zwischenfall wird nach Rennende von der Rennleitung untersucht.
"Der erwartete Regen kam nicht und Michael verlor vier Plätze zwischen Start und Ziel - am Ende waren seine Zeiten konkurrenzfähig", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. "Nico verlor etliche Plätze am Start und damit war sein Rennen um Punkte gelaufen."
Probleme und Kollisionen
Das erste Opfer forderte der Großbritannien GP bereits vor dem Start: Vitaly Petrov rollte beim Vorstart mit einem rauchenden Caterham in der Boxeneinfahrt aus. Der Russe konnte nicht am Rennen teilnehmen. Nur unwesentlich länger war Paul di Resta bei seinem Heimrennen unterwegs. Der Schotte musste nach einer Berührung mit Romain Grosjean auf der ersten Runde den Frontflügel wechseln lassen und musste kurz darauf aufgeben.
"Ich lenkte in Kurve vier ein und plötzlich hatten meine Reifen keinen Druck mehr", sagte di Resta. "Das war Pech, aber leider kann ich nichts dagegen unternehmen." Auf dem Weg zurück zur Box nahm der Unterboden an di Restas Force India Schaden. "Es gab keine Möglichkeit, weiter zu fahren."
Auch Sergio Perez sah die Zielflagge nach einer Kollision mit Pastor Maldonado nicht. Beide kollidierten kurz nach ihrem ersten Boxenstopp in Runde zwölf. Die Rennkommissare kündigten eine Untersuchung des Vorfalls nach Rennende an.
Perez hatte eine eindeutige Meinung: "Er respektiert andere Fahrer einfach nicht. Ich war bereits vorne und er hätte mir mehr Platz lassen müssen, aber er drückte mich raus. Ich verstehe nicht, warum er so fährt und hoffe, dass die Stewards reagieren. Es war nicht das erste Mal, dass er mein Wochenende zerstört hat. Er könnte jemanden verletzen - alle haben Bedenken bei ihm."