Bericht
Max Verstappen sicherte sich durch einen Sieg beim Japan Grand Prix und einer gleichzeitigen Platzierung Charles Leclerc als dritter seinen zweiten WM - Titel. Doch den Gewinn der Weltmeisterschaft war nach dem Rennen, was nur 28 Runden lang war, zunächst keinem klar. Statt der 53 geplanten Runden konnten eben nur diese 28 Runden absolviert werden. Grund war ein Unfall kurz nach dem Start und der darauf folgende Regen, der ein Fahren unmöglich machte. Zwar besagen die neuen Regeln in dieser Saison, dass es erst bei mehr als 75% der geplanten Rennrunden die kompletten Punkte vergeben werden. Davor werden diese abgestuft. Bei mindesten zwei Rennrunden erhält der Sieger sechs Punkte (weitere Platzierungen 4-3-2-1). Wenn mehr als 25% absolviert wurde, erhält der Sieger 13 Punkte (weitere Platzierungen 10-8-6-5-4-3-2-1) und bis zu 75% werden dem Sieger 19 Punkte gut geschrieben (weitere Platzierungen 14-12-9-8-6-5-3-2-1). Demnach hätte Verstappen 19 Punkte erhalten und Leclerc 12 und dem Niederländer würde dann noch 1 WM Punkt zur Meisterschaft fehlen. Doch die FIA hat nach dem Rennen erklärt, dass das Rennen neu gestartet wurde. In den Regeln steht jedoch, wenn ein Rennen wieder gestartet wird und normal, also ohne rote Flagge sondern durch das Erreichen des Zeitlimits beendet wird, werden die vollen Punkte vergeben. Völlig unverständlich, diese Regelung. Wenn alle Regeln so schwammig festgelegt sind, darf es keinen wundern, weshalb es so viele Klagen wegen Regelverstöße gibt. Hier muss die FIA dringen nachbessern.
Zurück zum Rennen: Verstappen gewann souverän das Regenrennen in Japan vor seinem Red Bull Teamkollegen Sergio Perez und dem Ferrari Piloten Charles Leclerc, der seinen zweiten Platz wegen dem abkürzen in der letzten Schikane durch eine 5 Sekunden Strafe verloren hatte. Vierter wurde Esteban Ocon im Alpine, der sich das halbe Rennen lang gegen Lewis Hamilton (Mercedes) erfolgreich wehren konnte. Hinter dem Briten wurde Sebastian Vettel sensationell sechster, obwohl er sich in der ersten Runde drehte und das Rennen als Letzter fortsetzen musste. Siebter wurde Fernando Alonso im Alpine vor George Russell im Mercedes, Nicholas Latifi im Williams und McLaren Pilot Lando Norris. Für den Kanadier Nicholas Latifi waren er die ersten WM Punkte in dieser Saison. Somit haben alle Piloten der Saison 2022 Punkte eingefahren, inklusive des Ersatzfahrer Nyck de Vries.
Daniel Ricciardo ging im McLaren Punkte-mäßig als Elfter leer aus. Lokalmatador Yuki Tsunoda wurde im AlphaTauri Zwölfter vor Kevin Magnussen im Haas und den beiden Alfa Piloten Valtteri Bottas und Guanyu Zhou. Pierre Gasly wurde im Rennen zwar Siebzehnter, wurde jedoch mit einer 20 Sekunden Strafe belegt, weil er währen der Rotphase zu Beginn des Rennens zu schnell unterwegs war. Dadurch wurde Mick Schumacher, der einer unterirdischen Strategie des Haas Team nach hinten gespült wurde, vorletzter.
Carlos Sainz schied im Ferrari nach einer Dreher und einem anschließendem Einschlag in die Streckenbegrenzung in der ersten Runde aus. William-Pilot Alexander Albon musste ebenfalls das Rennen in der ersten Runde mit einem Motorschaden beenden.
Dennoch Herzlichen Glückwunsch Max Verstappen für die zweiten Weltmeisterschaft.
Zurück zum Rennen: Verstappen gewann souverän das Regenrennen in Japan vor seinem Red Bull Teamkollegen Sergio Perez und dem Ferrari Piloten Charles Leclerc, der seinen zweiten Platz wegen dem abkürzen in der letzten Schikane durch eine 5 Sekunden Strafe verloren hatte. Vierter wurde Esteban Ocon im Alpine, der sich das halbe Rennen lang gegen Lewis Hamilton (Mercedes) erfolgreich wehren konnte. Hinter dem Briten wurde Sebastian Vettel sensationell sechster, obwohl er sich in der ersten Runde drehte und das Rennen als Letzter fortsetzen musste. Siebter wurde Fernando Alonso im Alpine vor George Russell im Mercedes, Nicholas Latifi im Williams und McLaren Pilot Lando Norris. Für den Kanadier Nicholas Latifi waren er die ersten WM Punkte in dieser Saison. Somit haben alle Piloten der Saison 2022 Punkte eingefahren, inklusive des Ersatzfahrer Nyck de Vries.
Daniel Ricciardo ging im McLaren Punkte-mäßig als Elfter leer aus. Lokalmatador Yuki Tsunoda wurde im AlphaTauri Zwölfter vor Kevin Magnussen im Haas und den beiden Alfa Piloten Valtteri Bottas und Guanyu Zhou. Pierre Gasly wurde im Rennen zwar Siebzehnter, wurde jedoch mit einer 20 Sekunden Strafe belegt, weil er währen der Rotphase zu Beginn des Rennens zu schnell unterwegs war. Dadurch wurde Mick Schumacher, der einer unterirdischen Strategie des Haas Team nach hinten gespült wurde, vorletzter.
Carlos Sainz schied im Ferrari nach einer Dreher und einem anschließendem Einschlag in die Streckenbegrenzung in der ersten Runde aus. William-Pilot Alexander Albon musste ebenfalls das Rennen in der ersten Runde mit einem Motorschaden beenden.
Der Start
Charles Leclerc (Ferrari), der neben Max Verstappen von Position zwei aus ins Rennen gegangen war, hatte einen viel besseren Start als der Red Bull Pilot. Doch in der ersten Kurve konnte Max dank der besseren Startseite, außen wieder an Leclerc vorbei kommen und holte sich die Führung zurück. Da es noch leicht regnete, war die Sicht katastrophal und alle Piloten waren auf den Intermediates unterwegs. Sebastian Vettel, der an Fernando Alonso vorbei wollte, kollidierte leicht mit dem Alpine und drehte sich auf der Strecke, jedoch ohne Schaden zu nehmen. Doch er musste als Letzter das Rennen wieder aufnehmen. Sein Teamkollege konnte währenddessen einen Zauberstart hinlegen und überholte auf den ersten Metern mehrere Fahrzeuge.Die erste Runde - Leclerc und Albon ausgefallen
Max Verstappen konnte sich schon nach nur wenigen Kurven einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Carlos Sainz rutschte noch in der ersten Runde von der Strecke und krachte in die Streckenbegrenzung. Dabei riss er einen Teil der Werbebande ab, die auf die Strecke geschleudert wurde. Riesen Glück für Pierre Gasly, der im AlphaTauri diese Werbebande abbekommen hatte. Dabei wurde sein Frontflügel schwer beschädigt und mit dem Plakat auf der Nase, kam Gasly zurück an die Box. Glücklicherweise ist die Bande nicht im Cockpit gelandet. Zeitgleich musste auch Alexander Albon im Williams sein Fahrzeug mit einem Motorschaden abstellen. Kurz zuvor drehte sich Guanyu Zhou im Alfa nach einer Berührung mit Nicholas Latifi, dem zweiten Williams-Piloten. Zunächst hatte die Rennleitung das Safety-Car raus geschickt.Rennabbruch nach zwei Runden - brenzliche Situation erinnerte an Bianchi
Da durch die Bergungsarbeiten von Carlos Sainz, der bei dem Unfall unverletzt blieb, wurde ein Traktor eingesetzt, der während der Safety-Car Phase auf der Strecke unterwegs war. Erinnerungen an Jules Bianchi wurden wach, der eben hier in Japan 2014 im Marussia F1 schwer verunglückte und am 17.07.2015 verstarb, als Pierre Gasly, der nach seinem Boxenstopp dem Feld hinterher gefahren war und mit über 200 km/h knapp am Traktor vorbei gefahren war. Zwar war genau zu diesem Zeitpunkt das Rennen abgebrochen, aber dennoch hätte das Bergungsfahrzeug warten müssen, bis alle Autos in der Box sind. Gasly bekam für diese Aktion nachträglich eine Durchfahrt-Strafe, die nach dem Rennen in eine 20 Sekunden Strafe umgewandelt wurde. Das Rennen wurde zunächst wegen der Bergung der beiden Fahrzeuge von Sainz und Albon abgebrochen. Da dann auch noch der Regen stärker wurde, konnte das Rennen auch erst mal nicht wieder aufgenommen werden. Nach mehr als zwei Stunden hatte die Rennleitung das Rennen mit einem fliegenden Start wieder freigegeben.Gute Strategien - schlechte Strategien
Alle Piloten mussten beim Restart mit den Full-wet Reifen auf die Strecke. Eine Runde später kamen Nicholas Latifi und Sebastian Vettel direkt zum Boxenstopp rein und wechselten auf die Intermediates. Dabei kam es in der Box fast zu einer Kollision der Kontrahenten. Vettel und Latifi wurden zeitgleich frei gelassen. Da die Aston Martin Box direkt hinter der Williams Box lag und Latifi schneller weg kam, fuhren beide nebeneinander aus der Box heraus, Vettel leicht vorne. Kurz darauf kamen auch die anderen Piloten zum Reifenwechsel rein, als die Strategen anhand der guten Zeiten von Vettel feststellen konnten, dass die Intermediates wesentlich besser waren, als die Regenreifen. Nur Haas ließ ihren Fahrer Mick Schumacher auf der Strecke, in der Hoffnung auf ein Safety-Car. Doch dieses kam nicht und für ein paar Meter war dann Schumacher der Führende im Fahrerfeld. Max Verstappen machte seine Führungsposition noch auf der Start/Ziel zu Nichte und übernahm erneut nach seinem Boxenstopp die Führung. Mick blieb draußen und wurde Runde für Runde durch gereicht. Erst in der Elften Runde, Fünf Runden nach dem Stopp von Vettel, konnte Schumacher endlich dieTolle Zweikämpfe
Spannende Zweikämpfe lieferten sich Lewis Hamilton und Esteban Ocon. Hamilton versuchte runden-lang an Ocon vorbei zu kommen, doch dieser konnte sich immer wieder wehren und auch bis zum Rennende vor dem Mercedes Piloten halten. Auch Fernando Alonso verzweifelte im Alpine an Sebastian Vettel. Auch er kam am Aston Martin Piloten einfach nicht vorbei. So holte er sich in der 22. Runde noch mal frische Intermediates, fiel dann hinter Russell zurück und konnte diese Position wieder gut machen. Doch an Vettel kam er nicht mehr vorbei.Der Finale Zweikampf und der WM-Titel
Den finalen Zweikampf lieferten sich Charles Leclerc im Ferrari und Sergio Perez im Red Bull. Leclerc, das ganze Rennen auf Position zwei liegend, kämpfte mit den abbauenden Reifen. Diese Probleme hatte Perez nicht, der dann kurz vor Rennende im Heck des Ferrari hing. Wie auch Hamilton bei Ocon und Alonso bei Vettel, kam Perez nicht an Leclerc vorbei. In der letzten Schikane der letzten Runde verbremste sich Leclerc, der daraufhin die Schikane abkürzte und sich einen Vorteil verschafft hatte. Da er Perez daraufhin nicht vorbei ließ, erhielt der Monegasse am Ende eine 5 Sekunden Strafe, die ihn auf den dritten Platz zurückfallen lies. Die Strafe wurde nach dem Rennen ausgesprochen, als gerade die Podium-Interviews abgehalten wurde. Dort erfuhr dann Max Verstappen, von seiner zweiten gewonnenen Weltmeisterschaft. In meinen Augen ein Rennen zu früh, da es nicht die vollen Punkte hätte geben dürfen.Dennoch Herzlichen Glückwunsch Max Verstappen für die zweiten Weltmeisterschaft.