Bericht
Ferrari ist nach dem desaströsen Freitagstraining wieder zurück und zeigte sich beim dritten freien Training und beim Qualifying zum Großen Preis der USA von seiner starken Seite. Im Training platzierten sich die beiden Ferrari Piloten auf Position eins und zwei. Im Qualifying konnte jedoch Lewis Hamilton den Ferrari Piloten Sebastian Vettel um 0,061 Sekunden schlagen und holte sich die Poleposition. Vettel, der sich als zweiter Qualifizieren konnte, wird jedoch beim Start drei Startplätze weiter hinten starten müssen, da er im ersten Training während einer Rotphase zu langsam die Geschwindigkeit reduzierte. Startplatz Fünf für den Heppenheimer. Den zweiten Platz erbte Kimi Räikkönen, der von der Ferrari Crew in Q2 mit den weicheren Reifen in die Runde geschickt wurde und somit einen kleinen Vorteil beim Start gegenüber Hamilton haben wird. Der Plan scheint, Räikkönen nach dem Start vor Hamilton zu platzieren und ihn dann auszubremsen um Vettel die Chance zu geben, sich nach vorne zu kämpfen. Klar ist, wenn Hamilton gewinnt und Vettel nur Dritter wird, ist der Brite zum fünften Mal Weltmeister. Sein Teamkollege Valtteri Bottas startet von Position Drei vor Daniel Ricciardo im Red Bull und dem Strafversetzten Sebastian Vettel. Best of the Rest war dieses Mal Esteban Ocon im Force India vor Nico Hülkenberg (Renault), Romain Grosjean (Haas) und Charles Leclerc im Sauber. Der zweite Force India Pilot Sergio Pérez komplettierte die Top Ten. Als Elfter und als erster, der die freie Reifenwahl genießen darf geht Carlos Sainz Jr. im Renault ins Rennen vor Kevin Magnussen im Haas. Max Verstappen, dessen rechte Hinterradaufhängung in Q1 gebrochen war und daher keine gezeitete Runde in Q2 absolvieren konnte, startet von Position Dreizehn, da auch die beiden Toro Rosso Piloten Pierre Gasly und Brendon Hartley keine Runde hin legten und wegen Wechsel von Motorenteile und des Getriebes von ganz hinten starten werden. Startplatz14 ging an Fernando Alonso (McLaren) vor den beiden Williams Piloten Sergey Sirotkin und Lance Stroll. Marcus Ericsson qualifizierte sich hinter den beiden Williams Piloten auf Position Siebzehn vor Stoffel Vandoorne im McLaren.