Bericht
Für den Finnen im Ferrari Diensten ging eine lange Durststrecke zu ende. 2044 Tagen nach seinem letzten Sieg in Australien 2013 und 113 Sieglosen Rennen durfte Räikkönen bei der Siegerehrung wieder in der Mitte stehen. Typisch Räikkönen: Im Interview nach dem Rennen antwortete er auf die Frage wie sich der Sieg anfühle mit „Besser als wenn ich zweiter geworden wäre“. Kimi setzte sich in einem spannenden Showdown Finale mit Verstappen und Hamilton durch und ist nun in der Fahrer WM Wertung dritter vor Bottas. Zweiter wurde Max Verstappen im Red Bull, der von Startplatz 18 eine grandiose Aufholjagd hin legte. Jedoch musste Verstappen seinen zweiten Platz hart gegen Hamilton erkämpfen, der in der Vorletzten Runde einen Angriff auf den Holländer startete, der jedoch für den Briten nicht mit Erfolg gekrönt war. Sebastian Vettel vertagte die Hamilton - WM Feier mit seinem vierten Platz, der er erst kurz vor Rennende nach einem Überholvorgang an Valtteri Bottas einfahren konnte. Zuvor bekleckerte sich Vettel nicht mit Ruhm, als er in der ersten Runde mit Daniel Ricciardo (Red Bull) kollidierte und sich dabei wieder mal von der Strecke drehte. Hinter Bottas wurde Renault – Pilot Nico Hülkenberg als „the best oft he rest“ Sechster vor Teamkollege Carlos Sainz Jr. Esteban Ocon wurde im Racing Point Force India Achter, wurde jedoch von den Rennkommissaren nachträglich disqualifiziert, da er in der ersten Runde zu viel Sprit verbraucht hatte. "Du pushst das ganze Rennen, holst viele Punkte, und wirst dann am Ende für einen dummen Grund disqualifiziert. Das ist wohl das schlimmste Gefühl überhaupt..", kommentierte der enttäuschte Ocon nach dem Rennen auf Twitter. Kevin Magnussen, der das Rennen als Neunter im Haas beendete, wäre dann durch die Ocon Disqualifizierung Achter geworden, jedoch musste auch der Däne eine Disqualifizierung verkraften. Da er im gesamten Renen zu viel Sprit verbraucht hatte (mehr als 105 kg) wurde er aus dem Ergebnistablou gestrichen. Durch diese Disqualifizierungen profitierte Sergio Perez (Force India), der dadurch statt einen Punkt, vier Punkte kassierte. Brendon Hartley, der Elfter wurde, durfte sich für zwei und Marcus Ericsson (Sauber) über einen geschenkten WM Punkt freuen. Elfter wurde Stoffel Vandoorne im McLaren vor Pierre Gasly (Toro Rosso) und den Williams Piloten Sergey Sirotkin und Lance Stroll.
Beim Start zum Großen Preis der USA ging die Ferrari Taktik auf. Kimi Räikkönen startete mit dem Hypersoft Reifen während die Konkurrenz, alles voran Lewis Hamilton mit SuperSoft Reifen an den Start gingen. Zwar versuchte Hamilton den Finnen beim Start nach links abzudrängen, doch der Iceman blieb auf seiner Spur und überholte den Weltmeister in der ersten Linkskurve. Weiter hinten kollidierte Lance Stroll (Williams) mit dem McLaren von Fernando Alonso. Der Spanier äußerte sich nach dem Rennen und unterstellte Stroll amateurhaftes Verhalten beim Versuch zu überholen. Alonso musste das Rennen beenden, während Stroll weiterfahren konnte. Der Williams Pilot wurde von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe und 2 Punkten für das Strafregister belegt. Wenig später rammte Romain Grosjean im Haas den Sauber von Charles Leclerc, der daraufhin an die Box musste und später das Rennen mit einem demolierten Wagen aufgeben musste. Da Grosjean das Rennen nach der Kollision beenden musste, wurde er mit einer Startplatzstrafe für das nächste Rennen in Mexico bestraft. 3 Startplätze verliert der Franzose beim nächsten Rennen.
Dramatisch dann die Szene wenig später für alle Vettel Fans. Nachdem der Ferrari Pilot, der drei Startplätze nach hinten musste und von Position Fünf aus in Rennen ging, Daniel Ricciardo im Red Bull kassierte, verbremste sich Vettel und Ricciardo versuchte zu kontern. Vettel verlor die Nerven und hielt mit aller Macht dagegen. Dabei berührte Vettel mit seinem linken Vorderrad das rechte Vorderrad von Riccardo und drehte sich auf der Strecke. Dabei verlor er etliche Positionen und musste von sehr weit hinten das Rennen fortsetzen. Eine Strafe gab es für diese Kollision nicht. In der Neunten Runde musste Ricciardo das Rennen mit einem Defekt an der Batterie sein Rennen beenden, was jedoch nicht im Zusammenhang mit der Kollision stand. Nach dem Aufschrei nach dem letzten Ausfall schlug der sonst immer gut gelaunte Australier in seinem Quartier voller Frust ein Loch in die Wand.
Die durch den Ausfall von Ricciardo Virtuelle Safetycar Phase nutzte Hamilton, der immer noch hinter Räikkönen festhing, für ein Strategiespielchen. Die Box funkte ihm, dass er das Gegenteil von Räikkönen machen solle. Wenn also Räikkönen zum Reifenwechsel reinkommen sollte, sollte der Brite weiter fahren. Da der Finne jedoch nur die Boxeneinfahrt andeutete und dann doch weiter fuhr, kam der Mercedes Pilot rein und wechselte auf die härtere Soft Mischung. Zunächst sah es aus wie eine Ferrari – Strategie Fehlentscheidung. Hamilton verlor durch en Stopp nur knapp 7 Sekunden und war in nur wenigen Runden wieder im Heck des Finnen. Nach dem Stopp von Räikkönen sah Hamilton wie der sichere Sieger aus. Doch die Reifen des Mercedes bauten stark ab und in der 37. Runde musste Hamilton zum zweiten Boxenstopp reinkommen. Räikkönen übernahm erneut die Führung und gab diese auch bis zum Rennende nicht mehr her. Auch wenn es zum Rennende hin knapp wurde, behauptete er die Führung gegen Max Verstappen, der im Red Bull 34 Runden mit den Supersoft fahren konnte. Auch einen Angriff des Weltmeisters kurz vor Rennende konnte der Niederländer abwehren und seinen tollen zweiten Platz verteidigen.
Beim Start zum Großen Preis der USA ging die Ferrari Taktik auf. Kimi Räikkönen startete mit dem Hypersoft Reifen während die Konkurrenz, alles voran Lewis Hamilton mit SuperSoft Reifen an den Start gingen. Zwar versuchte Hamilton den Finnen beim Start nach links abzudrängen, doch der Iceman blieb auf seiner Spur und überholte den Weltmeister in der ersten Linkskurve. Weiter hinten kollidierte Lance Stroll (Williams) mit dem McLaren von Fernando Alonso. Der Spanier äußerte sich nach dem Rennen und unterstellte Stroll amateurhaftes Verhalten beim Versuch zu überholen. Alonso musste das Rennen beenden, während Stroll weiterfahren konnte. Der Williams Pilot wurde von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe und 2 Punkten für das Strafregister belegt. Wenig später rammte Romain Grosjean im Haas den Sauber von Charles Leclerc, der daraufhin an die Box musste und später das Rennen mit einem demolierten Wagen aufgeben musste. Da Grosjean das Rennen nach der Kollision beenden musste, wurde er mit einer Startplatzstrafe für das nächste Rennen in Mexico bestraft. 3 Startplätze verliert der Franzose beim nächsten Rennen.
Dramatisch dann die Szene wenig später für alle Vettel Fans. Nachdem der Ferrari Pilot, der drei Startplätze nach hinten musste und von Position Fünf aus in Rennen ging, Daniel Ricciardo im Red Bull kassierte, verbremste sich Vettel und Ricciardo versuchte zu kontern. Vettel verlor die Nerven und hielt mit aller Macht dagegen. Dabei berührte Vettel mit seinem linken Vorderrad das rechte Vorderrad von Riccardo und drehte sich auf der Strecke. Dabei verlor er etliche Positionen und musste von sehr weit hinten das Rennen fortsetzen. Eine Strafe gab es für diese Kollision nicht. In der Neunten Runde musste Ricciardo das Rennen mit einem Defekt an der Batterie sein Rennen beenden, was jedoch nicht im Zusammenhang mit der Kollision stand. Nach dem Aufschrei nach dem letzten Ausfall schlug der sonst immer gut gelaunte Australier in seinem Quartier voller Frust ein Loch in die Wand.
Die durch den Ausfall von Ricciardo Virtuelle Safetycar Phase nutzte Hamilton, der immer noch hinter Räikkönen festhing, für ein Strategiespielchen. Die Box funkte ihm, dass er das Gegenteil von Räikkönen machen solle. Wenn also Räikkönen zum Reifenwechsel reinkommen sollte, sollte der Brite weiter fahren. Da der Finne jedoch nur die Boxeneinfahrt andeutete und dann doch weiter fuhr, kam der Mercedes Pilot rein und wechselte auf die härtere Soft Mischung. Zunächst sah es aus wie eine Ferrari – Strategie Fehlentscheidung. Hamilton verlor durch en Stopp nur knapp 7 Sekunden und war in nur wenigen Runden wieder im Heck des Finnen. Nach dem Stopp von Räikkönen sah Hamilton wie der sichere Sieger aus. Doch die Reifen des Mercedes bauten stark ab und in der 37. Runde musste Hamilton zum zweiten Boxenstopp reinkommen. Räikkönen übernahm erneut die Führung und gab diese auch bis zum Rennende nicht mehr her. Auch wenn es zum Rennende hin knapp wurde, behauptete er die Führung gegen Max Verstappen, der im Red Bull 34 Runden mit den Supersoft fahren konnte. Auch einen Angriff des Weltmeisters kurz vor Rennende konnte der Niederländer abwehren und seinen tollen zweiten Platz verteidigen.