Bericht
Der Brite Lewis Hamilton fuhr nach den Siegen auf dem Nürburgring und in China zum dritten Mal auf Platz Eins vor Fernando Alonso (Ferrari) und Teamkollege Jenson Button. Vierter wurde Mark Webber (Red Bull) vor Felipe Massa (Ferrari) und den drei Deutschen Nico Rosberg, Michael Schumacher (beide MercedesGP) und Adrian Sutil (Force India). Sutil's Teamkollege Paul di Resta wurde Neunter vor Kamui Kobayashi, der im Sauber den letzten WM – Punkt aus Abu Dhabi holte. Elfter wurde Sergio Perez (Sauber) vor Rubens Barrichello (Williams), Vitaly Petrov (Lotus Renault), Pastor Maldonado (Williams) und Jaime Alguersuari (Toro Rosso). Bruno Senna wurde im Lotus Renault Sechzehnter vor den Team Lotus Piloten Heikki Kovalainen und Jarno Trulli. Timo Glock (Virgin) und Vitantonio Liuzzi (HRT) komplettierten das Ergebnis. Daniel Ricciardo (HRT) fiel Sieben Runden vor Rennende aus. Sebastien Buemi musste seinen Toro Rosso in der 19. Runde mit einem Hydraulikschaden abstellen. Für Jerome D'Ambrosio (Virgin) war das Rennen nach 18 Runden beendet. Weltmeister Sebastian Vettel fiel direkt nach dem Start in der dritten Kurve mit einem Reifenschaden aus. Der erste Ausfall für Sebastian Vettel in dieser Saison.
Formel1de.com -Defekter Reifen beendet Vettels Serie. Erster Ausfall nach 19 Rennen. Lewis Hamilton siegt in Abu Dhabi
Beim Qualifying zeigte Sebastian Vettel seine Extraklasse, die jedoch Sekunden nach dem Start durch einen Reifenschaden egalisiert wurde.
Der Start
Pastor Maldonado, der sich am Samstag auf Position 17 qualifizierte, musste zehn Plätze nach hinten, da er den neunten Motor in der Saison einsetzen musste (Acht sind nur erlaubt). Jedoch startete er nicht als Letzter, da sein Williams Teamkollege Rubens Barrichello wegen technischer Probleme am Qualifying nicht teilnehmen konnte. Da jedoch der Rennstewards den Brasilianer zum Rennen zuließen, durfte dieser als Letzter, hinter Maldonado am Rennen teil nehmen. Ganz vorne am Start stand Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull vor den McLaren Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button. Mark Webber (Red Bull) startete als Vierter vor Fernando Alonso (Ferrari) und dessen Teamkollege Felipe Massa. Dahinter drei Deutsche, angeführt von Nico Rosberg (MercedesGP). Michael Schumacher startete als Achter vor Adrian Sutil (Force India). Timo Glock qualifizierte sich als Neunzehnter.
Beim Start setzte sich Sebastian Vettel mit großer Überlegenheit durch und ließ seine Kontrahenten sofort weit hinter sich. Er kam gut weg, bis ihn der Reifen platzte und das Rennen beenden musste. Hamilton übernahm die Führung, gefolgt von McLaren Teamkollegen Jenson Button und Fernando Alonso, der Mark Webber überholen konnte. Nico Rosberg rutschte von der Strecke und musste Michael Schumacher zunächst passieren lassen.
Ausfall nach nur 14 Sekunden für Sebastian Vettel.
Der Traum vom dritten Abu Dhabi Sieg in Folge war nach nur 14 Sekunden ausgeträumt. Schon vom Start weg, ließ er Hamilton keinerlei Chance, an dem Red Bull dran zu bleiben. Schon nach nur zwei Kurven hatte Vettel schon mehrere Wagenlängen Vorsprung. Doch als der Heppenheimer dann in die Linkskurve einbog, platze sein rechten Hinterrad und Vettel flog von der Strecke. Als dann das komplette Feld vorbei war, eierte Vettel mit seinem beschädigten Red Bull zurück an die Box, in der Hoffnung, noch was reparieren zu können. Jedoch stellten die Mechaniker einen Bruch der Radaufhängung fest, was das frühe Aus für Vettel bedeutete. Der erste Ausfall nach 19 Rennen, in denen der Red Bull Pilot Achtzehn Mal auf dem Podest, davon 13 Mal auf P1 stand.
Spannende Zweikämpfe
Dieses Mal gab es keinen erbitterten Zweikampf der Streithähne der vergangenen Rennen. Lewis Hamilton und Felipe Massa kamen sich im Rennen in keiner Szene zu nahe, da Hamilton vorne weg fuhr und Massa mit Button und Webber um die Positionen kämpfen musste. Am Anfang waren es Fernando Alonso und Jenson Button, die sich die ersten spannenden Zweikämpfe nach nur einer Runde lieferten. Alonso überholte den McLaren Piloten fast mühelos, im Gegensatz zu Mark Webber, der in der Vierten Runde seine liebe Mühe mit dem Briten hatte. In Abu Dhabi gab es zwei DRS – Zonen, die jedoch nach beieinander lagen. Webber nutzte in der 4. Runde die erste DRS – Zone und überholte Jenson Button, der jedoch seinerseits die zweite DRS – Zone nutzte, um erfolgreich zu kontern. Auch weiter hinten gab es unglaubliche Zweikämpfe. In der Elften Runde gab es ein Überholchaos der beiden HRT und den beiden Sauber Piloten. Auch in der Mitte des Rennens wurde es beim Kampf um Platz Drei spannend, als Mark Webber und Felipe Massa auf Jenson Button aufschlossen, der offensichtlich mit seinem KERS Probleme hatte. Da sich jedoch die Verfolger untereinander harte Zweikämpfe lieferten und in der 33. Runde beim Überrunden von Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und Pastor Maldonado (Williams) massiv aufgehalten wurden, konnte sich Jenson Button von den beiden Kontrahenten absetzen.
Blaue Flaggen wurde missachtet
Unglaublich, wie verbissen die Fahrer bei dem Rennen in ihren Zweikämpfen waren. Oft übersahen sie die blau geschwenkten Fahnen oder die blauen Blinklichtern am Streckenrand oder beachteten sie sehr spät. Pastor Maldonado (Williams) missachtete die Aufforderung, überrundende vorbei zu lassen gleich zwei Mal. Beim ersten Vergehen erhielt der Williams Pilot noch eine Durchfahrtstrafe. Beim zweiten Vergehen, als er mit Alguersuari (Toro Rosso) im Zweikampf vertieft war, hielt er und der Spanier Felipe Massa und Mark Webber erheblich auf. Da die Strafen erst nach Rennende ausgesprochen wurde, konnte keine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen werden. Statt dessen wurde Alguersuari 20 Sekunden auf seine Zeit angerechnet. Pastor Maldonado, der schon eine Durchfahrtsstrafe hatte, wurde mit einer Stop-and-go Strafe, respektive mit einer 30 Sekunden Strafe belegt. Jedoch hatte die nachträgliche Bestrafung eine Auswirkung auf das eigentliche Rennergebnis. Auch Bruno Senna nahm das mit der Regelung der blauen Flagge nicht so genau und musste ebenfalls zur Strafe ein mal durch die Boxengasse fahren.
Hamilton feierte dritten Saisonsieg „Sieg ist gut für die Seele“
Lewis Hamilton überwand seine Formtief und die Trennung von seiner langjährigen Freundin und zeigte endlich mal wieder sein fahrerisches Können. Vom Start weg hielt er Fernando Alonso konstant auf Abstand und konnte so seinen dritten Sieg 2011 sichern. Nach dem Rennen meinte der McLaren Pilot dass dieser Sieg gut für die Seele sei. Fernando Alonso, der von Position Fünf aus ins Rennen ging, wurde im Ferrari Zweiter vor McLaren Pilot Jenson Button, der zeitweise Probleme mit seinem KERS hatte. Vierter wurde Mark Webber, der mit einer gewagten Boxenstrategie an Felipe Massa vorbei kam. Webber wechselte beim zweiten Stopp erneut auf die weichen Reifen und fuhr pro Runde etwa eine Sekunde schneller als Felipe Massa, der schon auf den harten unterwegs war und keinen Stopp mehr machen musste. Als dann Massa kurz vor Rennende auch auch noch drehte und der Vorsprung von Webber noch größer wurde, konnte dieser vor der letzten Runde noch zum dritten Reifenwechsel, auf die langsamen härteren Reifen wechseln und trotzdem vor Massa bleiben. Hinter Felipe Massa wurde Nico Rosberg im MercedesGP Sechster vor Teamkollege Michael Schumacher und den Force India Piloten Adrian Sutil und Paul di Resta. Kamui Kobayashi holte nach sieben Punktlosen Rennen als Zehnter wieder mal einen WM – Punkt. Zum dritten Mal in dieser Saison verfehlte Sergio Perez als Elfter die Punkteränge. Zwölfter wurde Rubens Barrichello, der im Williams als Letzter ins rennen gegangen war, vor Vitaly Petrov (Lotus Renault), Pastor Maldonado (Williams), Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und Bruno Senna im Lotus Renault. Heikki Kovalainen wurde im Team Lotus Siebzehnter vor Teamkollege Jarno Trulli. Timo Glock (Virgin) wurde Neunzehnter vor dem Italiener Vitantonio Liuzzi (HRT). Teamkollege Daniel Ricciardo fiel in der 49. Runde mit einem technischen Defekt aus. Sebastien Buemi musste nach 20 Rennrunden seinen Toro Rosso mit einem Hydraulikschaden abstellen und Jerome D'Ambrosio fiel eine Runde zuvor mit einem Bremsdefekt aus. Sebastian Vettel's Red Bull erlitt nach nur vierzehn Sekunden nach dem Start einen Reifenschaden, konnte sich zwar noch in die Box retten, musste jedoch mit einer gebrochenen Radaufhängung aufgeben.
... von Stephan Gerasch [formel1de.com]
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Beim Qualifying zeigte Sebastian Vettel seine Extraklasse, die jedoch Sekunden nach dem Start durch einen Reifenschaden egalisiert wurde.
Pastor Maldonado, der sich am Samstag auf Position 17 qualifizierte, musste zehn Plätze nach hinten, da er den neunten Motor in der Saison einsetzen musste (Acht sind nur erlaubt). Jedoch startete er nicht als Letzter, da sein Williams Teamkollege Rubens Barrichello wegen technischer Probleme am Qualifying nicht teilnehmen konnte. Da jedoch der Rennstewards den Brasilianer zum Rennen zuließen, durfte dieser als Letzter, hinter Maldonado am Rennen teil nehmen. Ganz vorne am Start stand Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull vor den McLaren Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button. Mark Webber (Red Bull) startete als Vierter vor Fernando Alonso (Ferrari) und dessen Teamkollege Felipe Massa. Dahinter drei Deutsche, angeführt von Nico Rosberg (MercedesGP). Michael Schumacher startete als Achter vor Adrian Sutil (Force India). Timo Glock qualifizierte sich als Neunzehnter.
Beim Start setzte sich Sebastian Vettel mit großer Überlegenheit durch und ließ seine Kontrahenten sofort weit hinter sich. Er kam gut weg, bis ihn der Reifen platzte und das Rennen beenden musste. Hamilton übernahm die Führung, gefolgt von McLaren Teamkollegen Jenson Button und Fernando Alonso, der Mark Webber überholen konnte. Nico Rosberg rutschte von der Strecke und musste Michael Schumacher zunächst passieren lassen.
Der Traum vom dritten Abu Dhabi Sieg in Folge war nach nur 14 Sekunden ausgeträumt. Schon vom Start weg, ließ er Hamilton keinerlei Chance, an dem Red Bull dran zu bleiben. Schon nach nur zwei Kurven hatte Vettel schon mehrere Wagenlängen Vorsprung. Doch als der Heppenheimer dann in die Linkskurve einbog, platze sein rechten Hinterrad und Vettel flog von der Strecke. Als dann das komplette Feld vorbei war, eierte Vettel mit seinem beschädigten Red Bull zurück an die Box, in der Hoffnung, noch was reparieren zu können. Jedoch stellten die Mechaniker einen Bruch der Radaufhängung fest, was das frühe Aus für Vettel bedeutete. Der erste Ausfall nach 19 Rennen, in denen der Red Bull Pilot Achtzehn Mal auf dem Podest, davon 13 Mal auf P1 stand.
Dieses Mal gab es keinen erbitterten Zweikampf der Streithähne der vergangenen Rennen. Lewis Hamilton und Felipe Massa kamen sich im Rennen in keiner Szene zu nahe, da Hamilton vorne weg fuhr und Massa mit Button und Webber um die Positionen kämpfen musste. Am Anfang waren es Fernando Alonso und Jenson Button, die sich die ersten spannenden Zweikämpfe nach nur einer Runde lieferten. Alonso überholte den McLaren Piloten fast mühelos, im Gegensatz zu Mark Webber, der in der Vierten Runde seine liebe Mühe mit dem Briten hatte. In Abu Dhabi gab es zwei DRS – Zonen, die jedoch nach beieinander lagen. Webber nutzte in der 4. Runde die erste DRS – Zone und überholte Jenson Button, der jedoch seinerseits die zweite DRS – Zone nutzte, um erfolgreich zu kontern. Auch weiter hinten gab es unglaubliche Zweikämpfe. In der Elften Runde gab es ein Überholchaos der beiden HRT und den beiden Sauber Piloten. Auch in der Mitte des Rennens wurde es beim Kampf um Platz Drei spannend, als Mark Webber und Felipe Massa auf Jenson Button aufschlossen, der offensichtlich mit seinem KERS Probleme hatte. Da sich jedoch die Verfolger untereinander harte Zweikämpfe lieferten und in der 33. Runde beim Überrunden von Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und Pastor Maldonado (Williams) massiv aufgehalten wurden, konnte sich Jenson Button von den beiden Kontrahenten absetzen.
Unglaublich, wie verbissen die Fahrer bei dem Rennen in ihren Zweikämpfen waren. Oft übersahen sie die blau geschwenkten Fahnen oder die blauen Blinklichtern am Streckenrand oder beachteten sie sehr spät. Pastor Maldonado (Williams) missachtete die Aufforderung, überrundende vorbei zu lassen gleich zwei Mal. Beim ersten Vergehen erhielt der Williams Pilot noch eine Durchfahrtstrafe. Beim zweiten Vergehen, als er mit Alguersuari (Toro Rosso) im Zweikampf vertieft war, hielt er und der Spanier Felipe Massa und Mark Webber erheblich auf. Da die Strafen erst nach Rennende ausgesprochen wurde, konnte keine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen werden. Statt dessen wurde Alguersuari 20 Sekunden auf seine Zeit angerechnet. Pastor Maldonado, der schon eine Durchfahrtsstrafe hatte, wurde mit einer Stop-and-go Strafe, respektive mit einer 30 Sekunden Strafe belegt. Jedoch hatte die nachträgliche Bestrafung eine Auswirkung auf das eigentliche Rennergebnis. Auch Bruno Senna nahm das mit der Regelung der blauen Flagge nicht so genau und musste ebenfalls zur Strafe ein mal durch die Boxengasse fahren.
Lewis Hamilton überwand seine Formtief und die Trennung von seiner langjährigen Freundin und zeigte endlich mal wieder sein fahrerisches Können. Vom Start weg hielt er Fernando Alonso konstant auf Abstand und konnte so seinen dritten Sieg 2011 sichern. Nach dem Rennen meinte der McLaren Pilot dass dieser Sieg gut für die Seele sei. Fernando Alonso, der von Position Fünf aus ins Rennen ging, wurde im Ferrari Zweiter vor McLaren Pilot Jenson Button, der zeitweise Probleme mit seinem KERS hatte. Vierter wurde Mark Webber, der mit einer gewagten Boxenstrategie an Felipe Massa vorbei kam. Webber wechselte beim zweiten Stopp erneut auf die weichen Reifen und fuhr pro Runde etwa eine Sekunde schneller als Felipe Massa, der schon auf den harten unterwegs war und keinen Stopp mehr machen musste. Als dann Massa kurz vor Rennende auch auch noch drehte und der Vorsprung von Webber noch größer wurde, konnte dieser vor der letzten Runde noch zum dritten Reifenwechsel, auf die langsamen härteren Reifen wechseln und trotzdem vor Massa bleiben. Hinter Felipe Massa wurde Nico Rosberg im MercedesGP Sechster vor Teamkollege Michael Schumacher und den Force India Piloten Adrian Sutil und Paul di Resta. Kamui Kobayashi holte nach sieben Punktlosen Rennen als Zehnter wieder mal einen WM – Punkt. Zum dritten Mal in dieser Saison verfehlte Sergio Perez als Elfter die Punkteränge. Zwölfter wurde Rubens Barrichello, der im Williams als Letzter ins rennen gegangen war, vor Vitaly Petrov (Lotus Renault), Pastor Maldonado (Williams), Jaime Alguersuari (Toro Rosso) und Bruno Senna im Lotus Renault. Heikki Kovalainen wurde im Team Lotus Siebzehnter vor Teamkollege Jarno Trulli. Timo Glock (Virgin) wurde Neunzehnter vor dem Italiener Vitantonio Liuzzi (HRT). Teamkollege Daniel Ricciardo fiel in der 49. Runde mit einem technischen Defekt aus. Sebastien Buemi musste nach 20 Rennrunden seinen Toro Rosso mit einem Hydraulikschaden abstellen und Jerome D'Ambrosio fiel eine Runde zuvor mit einem Bremsdefekt aus. Sebastian Vettel's Red Bull erlitt nach nur vierzehn Sekunden nach dem Start einen Reifenschaden, konnte sich zwar noch in die Box retten, musste jedoch mit einer gebrochenen Radaufhängung aufgeben.
... von Stephan Gerasch [formel1de.com]