Bericht
Nur 1,3 Sekunden trennten den Sieger von Monaco, Mark Webber vor dem Viertplatzierten Sebastian Vettel. Selbst Felipe Massa, der Sechster wurde hatte nur 6,195 Sekunden Rückstand zum Sieger. Hinter Webber, der sich als sechster Sieger im sechsten Rennen eintragen durfte, wurde Nico Rosberg (MercedesGP) zweiter vor Fernando Alonso (Ferrari) und dem Weltmeister Sebastian Vettel. Fünfter, vor Felipe Massa wurde Lewis Hamilton im McLaren Mercedes. Paul di Resta erreichte mit 41 Sekunden Rückstand den Siebten Platz vor Force India Teamkollegen Nico Hülkenberg und dem Lotus Piloten Kimi Räikkönen. Bruno Senna (Williams) holte sich den letzten WM Punkt aus Monaco. Elfter wurde Sergio Pérez (Sauber) vor Jean Eric Vergne (Toro Rosso), Heikki Kovalainen (Caterham), Timo Glock (Marussia) und Narain Karthikeyan, der im HRT mit 2 Runden Rückstand das Rennen beendete. Jenson Button flog in der 70. Runde im McLaren Mercedes nachdem er runden lang hinter dem Caterham Piloten Kovalainen fest hing, nach einem Überholversuch von der Strecke. Für Daniel Ricciardo (Toro Rosso) war das Rennen in der 65. Runde nach einem Defekt beendet. Auch Charles Pic (Marussia) musste Das Rennen in der 64. Runde beenden. Michael Schumacher bestätigte seine Pechsträhne und stellte seinen Mercedes in der 63. Runde mit einem Problem mit dem Benzindruck ab. Auch Petrov musste mit einem Defekt an der Elektronik das Rennen vorzeitig beenden. Nach einer Kollision beim Start schieden de la Rosa, Maldonado und Grosjean schon in der ersten Runde aus. Kobayashi kam zwar noch 5 Runden weiter, musste jedoch seinen Sauber mit einem Defekt abstellen.
Spannendes Rennen in Monaco und ein unglücklicher Pechvogel.
Schon in Spanien vor zwei Wochen legte Schumacher den Grundstein für sein schlechtes Abschneiden beim Große Preis von Monte Carlo, als er Bruno Senna in der 13. Runde auf dem Circuit de Catalunya von der Stecke fegte. Die Rennkommissare bestraften den MercedesGP Piloten, der dann beim Rennen in Monaco 5 Startplätze nach hinten musste. Und eben bei diesem Qualifying schaffte es Schumacher endlich nach seinem Comeback vor etwas mehr als 2 Jahren wieder, die schnellste Runde hin zu knallen. Jedoch startete Schumacher wegen dieser unnötigen Straft von Position Sechs. Die Poleposition ging daraufhin an Mark Webber im Red Bull, der vor Nico Rosberg und Lewis Hamilton ins Rennen ging. Der Überraschungssieger von Spanien, Pastor Maldonado ging im Williams vom letzten Startplatz aus ins Rennen. Zwar Qualifizierte sich Maldonado als Neunter, jedoch wurde er nach einem Unfall im Training mit Sergio Pérez zunächst um 10 Startplätze nach hinten versetzt und später noch ein Mal wegen Getriebewechsels weitere 5 Startplätze. Perez, der in Q1 nach einem Unfall ausfiel, wechselte zwar auch noch das Getriebe, startete aber vor Maldonado.
… von Stephan Gerasch
Startunfall in Monaco
Kurz nach dem Start krachte es schon. Romain Grosjean, der von Startplatz Vier aus gestartet war, wurde sofort von Fernando Alonso (Ferrari) vom Startplatz Fünf gestartet ausbeschleunigt. Als Grosjean Fernando Alonso rechts an sie vorbeifahren sah, zog der Franzose nach Außen und Rammte Michael Schumacher, der links neben dem Lotuspiloten fuhr. Da Schumacher nicht ausweichen konnte kollidierte beide und Grosjean drehte sich kurz vor der ersten Kurve. Dabei krachte Kamui Kobayashi im Sauber in den Lotus und hob ab. Fünf Runden später musste der Japaner seinen Boliden wegen eines Schadens an der Aufhängung abstellen. Weiter hinten kollidierten der Spanien-Sieger Pastor Maldonado und HRT – Pilot Pedro de la Rosa. Für beide Piloten war das Rennen nach nur wenigen Metern beendet.
Warten auf Regen
Die Piloten versuchten mit dem Boxenstopp so lange wie möglich zu warten. Da die meisten Fahrer nur einen Stopp einplanten, wollten sie nicht wegen eines möglichen Regens zwei mal rein kommen müssen. Nachdem dann die Fahrer doch ab der 29 meist zum Stopp rein kamen, blieb Schumacher bis zur 34. Runde draußen, in der Hoffnung, Regen könnte das Feld noch mal durcheinander wirbeln. Jenson Button hielt es bis zur 38. Runde, Sergio Perez bis zur 39. und Toro Rosso Pilot Daniel Ricciardo sogar bis zur 40. Runde. Doch der Regen blieb aus und die Strategie war somit für diese Piloten dahin.
Pech für Schumacher und Button hing hinter einem Caterham fest.
Michael Schumacher blieb seinem Pech treu. Nach den Ausfällen in Australien, China und Spanien blieb dem Rekordweltmeister auch in Monaco ein Ausfall nicht erspart. Dieses Mal war es die Benzinpumpe, den Schumacher stoppte. Auf Platz Sieben liegend, wurde Schumacher ab der 60. Runde immer langsamer und wurde nach und nach durchgereicht. In der 64. Runde war dann das Rennen für ihn vorbei. Auch für Jenson Button verlief das Rennen nicht nach seinem Geschmack. Nachdem der Brite extrem lange auf der Strecke blieb und erst in der 38. Runde zum Reifenwechsel rein kam, hing Button hinter dem Caterham von Heikki Kovalainen auf Position Fünfzehn fest. Auch mehrere Überholversuche blockte der Finne im völlig unterlegenem Caterham ab und ließ den McLaren Piloten sichtlich verzweifeln. Immer waghalsiger wurden seine Versuche, an dem langsamen Bolider vorbei zu kommen, bis dann Button in der 71. Runde beim gefühlt hundertsten Überholversuch abflog und das Rennen beenden musste.
Am Ende wurde es noch mal richtig knapp.
Mark Webber führte das Rennen bis kurz vor Rennende relativ souverän an, bis er wenige Runden vor Rennende langsamer wurde und die Konkurrenz aufschloss. Seine Reifen machten starke Probleme, doch der Australier blieb auf der Strecke, was am Ende mit einem Sieg belohnt wurde. Dennoch schlossen Rosberg, Alonso, Vettel, Hamilton und Massa so weit auf, dass nur wenige Sekunden den Ersten vom Sechsten trennten. Da jedoch Monaco für seine Schwierigkeit beim Überholen bekannt ist, hofften die Piloten auf einen Fehler des Vordermanns. Doch Fehler blieben aus und somit auch ein Platztausch. An Ende Siegte mit Mark Webber nun der Sechste Pilot im sechsten Rennen, was die spannende Saison 2012 unterstrich. Bei den Teams jedoch hat nur Red Bull erstmals einen zweiten Sieger in dieser Saison. Zweiter wurde Nico Rosberg im Mercedes GP vor Fernando Alonso (Ferrari), Sebastian Vettel (Red Bull), Lewis Hamilton (McLaren Mercedes) und Felipe Massa (Ferrari). Siebter wurde Paul di Resta im Force India vor seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg und dem Williams Piloten Bruno Senna. Sergio Pérez (Sauber) wurde Elfter vor Jean Eric Vergne (Toro Rosso) und Button ärgerer Heikki Kovalainen im Caterham. Timo Glock beendete das Rennen als Vierzehnter vor Narain Karthikeyan, der im HRT Letzter wurde.
In der WM führt nun Fernando Alonso mit 76 WM – Punkten vor Weltmeister Sebastian Vettel, der Punktgleich (73) mit seinem Teamkollegen Mark Webber auf Platz Zwei liegt. Lewis Hamilton ist mit 63 Punkten Vierter vor Nico Rosberg (59), Kimi Räikkönen (51) und Jenson Button (45). Nico Hülkenberg liegt mit 7 WM – Zählern auf Position Fünfzehn und Michael Schumacher muss sich auf Platz Achtzehn mit zwei mickrigen WM – Punkten nach Sechs Rennen auf Position Achtzehn begnügen.
... von Stephan Gerasch [formel1de.com]
Schon in Spanien vor zwei Wochen legte Schumacher den Grundstein für sein schlechtes Abschneiden beim Große Preis von Monte Carlo, als er Bruno Senna in der 13. Runde auf dem Circuit de Catalunya von der Stecke fegte. Die Rennkommissare bestraften den MercedesGP Piloten, der dann beim Rennen in Monaco 5 Startplätze nach hinten musste. Und eben bei diesem Qualifying schaffte es Schumacher endlich nach seinem Comeback vor etwas mehr als 2 Jahren wieder, die schnellste Runde hin zu knallen. Jedoch startete Schumacher wegen dieser unnötigen Straft von Position Sechs. Die Poleposition ging daraufhin an Mark Webber im Red Bull, der vor Nico Rosberg und Lewis Hamilton ins Rennen ging. Der Überraschungssieger von Spanien, Pastor Maldonado ging im Williams vom letzten Startplatz aus ins Rennen. Zwar Qualifizierte sich Maldonado als Neunter, jedoch wurde er nach einem Unfall im Training mit Sergio Pérez zunächst um 10 Startplätze nach hinten versetzt und später noch ein Mal wegen Getriebewechsels weitere 5 Startplätze. Perez, der in Q1 nach einem Unfall ausfiel, wechselte zwar auch noch das Getriebe, startete aber vor Maldonado.
… von Stephan Gerasch
Startunfall in Monaco
Kurz nach dem Start krachte es schon. Romain Grosjean, der von Startplatz Vier aus gestartet war, wurde sofort von Fernando Alonso (Ferrari) vom Startplatz Fünf gestartet ausbeschleunigt. Als Grosjean Fernando Alonso rechts an sie vorbeifahren sah, zog der Franzose nach Außen und Rammte Michael Schumacher, der links neben dem Lotuspiloten fuhr. Da Schumacher nicht ausweichen konnte kollidierte beide und Grosjean drehte sich kurz vor der ersten Kurve. Dabei krachte Kamui Kobayashi im Sauber in den Lotus und hob ab. Fünf Runden später musste der Japaner seinen Boliden wegen eines Schadens an der Aufhängung abstellen. Weiter hinten kollidierten der Spanien-Sieger Pastor Maldonado und HRT – Pilot Pedro de la Rosa. Für beide Piloten war das Rennen nach nur wenigen Metern beendet.
Warten auf Regen
Die Piloten versuchten mit dem Boxenstopp so lange wie möglich zu warten. Da die meisten Fahrer nur einen Stopp einplanten, wollten sie nicht wegen eines möglichen Regens zwei mal rein kommen müssen. Nachdem dann die Fahrer doch ab der 29 meist zum Stopp rein kamen, blieb Schumacher bis zur 34. Runde draußen, in der Hoffnung, Regen könnte das Feld noch mal durcheinander wirbeln. Jenson Button hielt es bis zur 38. Runde, Sergio Perez bis zur 39. und Toro Rosso Pilot Daniel Ricciardo sogar bis zur 40. Runde. Doch der Regen blieb aus und die Strategie war somit für diese Piloten dahin.
Pech für Schumacher und Button hing hinter einem Caterham fest.
Michael Schumacher blieb seinem Pech treu. Nach den Ausfällen in Australien, China und Spanien blieb dem Rekordweltmeister auch in Monaco ein Ausfall nicht erspart. Dieses Mal war es die Benzinpumpe, den Schumacher stoppte. Auf Platz Sieben liegend, wurde Schumacher ab der 60. Runde immer langsamer und wurde nach und nach durchgereicht. In der 64. Runde war dann das Rennen für ihn vorbei. Auch für Jenson Button verlief das Rennen nicht nach seinem Geschmack. Nachdem der Brite extrem lange auf der Strecke blieb und erst in der 38. Runde zum Reifenwechsel rein kam, hing Button hinter dem Caterham von Heikki Kovalainen auf Position Fünfzehn fest. Auch mehrere Überholversuche blockte der Finne im völlig unterlegenem Caterham ab und ließ den McLaren Piloten sichtlich verzweifeln. Immer waghalsiger wurden seine Versuche, an dem langsamen Bolider vorbei zu kommen, bis dann Button in der 71. Runde beim gefühlt hundertsten Überholversuch abflog und das Rennen beenden musste.
Am Ende wurde es noch mal richtig knapp.
Mark Webber führte das Rennen bis kurz vor Rennende relativ souverän an, bis er wenige Runden vor Rennende langsamer wurde und die Konkurrenz aufschloss. Seine Reifen machten starke Probleme, doch der Australier blieb auf der Strecke, was am Ende mit einem Sieg belohnt wurde. Dennoch schlossen Rosberg, Alonso, Vettel, Hamilton und Massa so weit auf, dass nur wenige Sekunden den Ersten vom Sechsten trennten. Da jedoch Monaco für seine Schwierigkeit beim Überholen bekannt ist, hofften die Piloten auf einen Fehler des Vordermanns. Doch Fehler blieben aus und somit auch ein Platztausch. An Ende Siegte mit Mark Webber nun der Sechste Pilot im sechsten Rennen, was die spannende Saison 2012 unterstrich. Bei den Teams jedoch hat nur Red Bull erstmals einen zweiten Sieger in dieser Saison. Zweiter wurde Nico Rosberg im Mercedes GP vor Fernando Alonso (Ferrari), Sebastian Vettel (Red Bull), Lewis Hamilton (McLaren Mercedes) und Felipe Massa (Ferrari). Siebter wurde Paul di Resta im Force India vor seinem Teamkollegen Nico Hülkenberg und dem Williams Piloten Bruno Senna. Sergio Pérez (Sauber) wurde Elfter vor Jean Eric Vergne (Toro Rosso) und Button ärgerer Heikki Kovalainen im Caterham. Timo Glock beendete das Rennen als Vierzehnter vor Narain Karthikeyan, der im HRT Letzter wurde.
In der WM führt nun Fernando Alonso mit 76 WM – Punkten vor Weltmeister Sebastian Vettel, der Punktgleich (73) mit seinem Teamkollegen Mark Webber auf Platz Zwei liegt. Lewis Hamilton ist mit 63 Punkten Vierter vor Nico Rosberg (59), Kimi Räikkönen (51) und Jenson Button (45). Nico Hülkenberg liegt mit 7 WM – Zählern auf Position Fünfzehn und Michael Schumacher muss sich auf Platz Achtzehn mit zwei mickrigen WM – Punkten nach Sechs Rennen auf Position Achtzehn begnügen.
... von Stephan Gerasch [formel1de.com]