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Japan
Japan Race

Arbeitssieg für Vettel. Webber Zweiter vor Grosjean

Suzuka | 13.10.2013 06:00 UTC
Bericht
Zum vierten Mal feierte Sebastian Vettel einen Sieg in Japan. Der Red Bull Pilot kam 7,1 Sekunden vor Teamkollege Mark Webber in Ziel. Romain Grosjean, der zwei Runden vor Rennende von Webber noch abgefangen wurde, wurde Dritter vor Fernando Alonso (Ferrari), Kimi Räikkönen (Lotus) und den Sauber Piloten Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez. Mercedes F1 Pilot Nico Hülkenberg wurde nach einer Durchfahrtsstrafe Achter vor Jenson Button (McLaren) und Felipe Massa, der im Ferrari ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe kassierte. Elfter wurde Paul di Resta (Force India), zwölfter Jean-Eric Vergne (Toro Rosso), dreizehnter Daniel Ricciardo (Toro Rosso) und Vierzehnter wurde Adrian Sutil (Force India). Sergio Perez kam im McLaren vor den Williams Piloten Pastor Maldonado und Valtteri Bottas als Fünfzehnter ins Ziel. Max Chilton kam im Marussia hinter Charles Pic (Caterham) als Letzter ins Ziel.
Lewis Hamilton (Mercedes F1) schied in der 9. Runde nach einem Reifenschaden aus. Giedo van der Garde (Caterham) und Jules Bianchi (Marussia) kollidierten kurz nach dem Start und mussten das Rennen nach nur wenigen Metern beenden.
Vettel gewinnt das 5. Rennen in Folge

Schlechter Start der Red Bulls
Mark Webber und Sebastian Vettel starteten beide sehr schlecht ins Rennen beim Großen Preis von Japan. Nach nur wenigen Metern drängten sich links Lewis Hamilton und rechts Romain Grosjean an Sebastian Vettel vorbei. Dabei kollidierte Vettel mit seinem Frontflügel mit dem lenken Hinterrad von Lewis Hamilton, der darauf hin an die Box musste und wenige Runden später das Rennen wegen eines Schadens am Unterboden das Rennen beendete. Romain Grosjean hingegen steuerte seinen Lotus auf Platz eins und schien das Rennen, zumindest in der ersten Hälfte zu dominieren. Mark Webber aus Zwei und Sebastian Vettel konnten dem Franzosen zunächst nicht wirklich gefährlich werden. Weiter hinten krachte es zwischen Giedo va der Garde (Caterham) und Jules Bianchi (Marussia). Van der Garde wurde beim Start von den Marussia Piloten Jules Bianchi und Max Chilton eingekeilt und kollidierte in Folge mit Jules Bianchi, Der Caterham Pilot krachte darauf hin in die Seitenbegrenzung, konnte jedoch glücklicherweise unverletzt sein Boliden verlassen.
Charles Pic musste schon nach nur einer Runde zu einer Durchfahrtsstrafe in die Box. Erstmalig in der Formel 1 wurde so ein Pilot bestraft. Pic fuhr im Qualifying trotz beendeten Session noch eine Runde. Statt ihn auf Position 22 zu verbannen, was die eigentliche Strafe wäre, ließen die Rennkommissare Pic ein mal durch die Box fahren. Der Grund war, dass Pic nur 20. war und daher effektiv nur 2 Startplätze verloren hätte, was keine wirkliche Strafe für ihn gewesen wäre.

Strafen für Rosberg, Ricciardo und Massa
Nico Rosberg wurde nach seinem Reifenwechsel zu früh wieder ins Rennen geschickt, was fast zu einer Kollision mit Sergio Perez (McLaren) führte. Dafür kassierte der Mercedes Pilot eine Durchfahrtsstrafe. Ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe kassierte Felipe Massa, der im Ferrari zu schnell in die Boxengasse ein fuhr. Daniel Ricciardo musste ebenfalls ein Mal durch die Box, weil er sich beim Zweikampf durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil verschaffte.

Interessant zu sehen war das Duell der Ferrari am Anfang des Rennens. Entgegen der Stallorder entschied Felipe Massa, der von Ferrari ausgemustert wurde (Räikkönen übernimmt nächstes Jahr sein Cockpit), seinen Teamkollegen Fernando Alonso nicht vorbei zu lassen und machte es dem Spanier schwer. Ob hier noch Ärger droht?
In der 43. Runde kollidierten Rosberg und Perez nach der fast Kollision in der Boxengasse auf der Strecke. Rosberg rutschte mit seinem Frontflügel in das Hinterrad von Perez. Der McLaren Pilot musste zum Reifenwechsel an die Box, während Rosberg das Rennen fortsetzen konnte.

Stallorder oder nur eine andere Strategie
Da Mark Webber auf eine Dreistopp Strategie und Sebastian Vettel mit einer Zweistopp Strategie unterwegs war, kam der Gedanke, dass dies zu Gunsten Sebastian Vettels entschieden wurde. Möglich ist aber auch, dass das Team einfach beide mit unterschiedlichen Strategiene das Maximun heraus holen wollten. Vettel war mit seinen zwei Stopps im Vorteil und gewann das Rennen vor Webber, der zwar geknickt, aber nicht frustriert bei der Siegerehrung feierte. Dritter wurde Grosjean vor Alonso und Räikkönen. In der WM führt nun Vettel mit 90 WM – Punkten Vorsprung vor Fernando Alonso und kann in Indien am 27.10 den 4. WM – Titel einfahren.
Ergebnisse
PosFahrer Start +/- Zeit / Abstand Intervall Schnellste Runde Stopps Pkt
1 2 +1 1:26:49.301 – 1:35.317 0 25
2 1 -1 ++ 7.129 – 1:34.587 0 18
3 4 +1 ++ 9.910 – 1:35.991 0 15
4 8 +4 ++ 45.605 – 1:35.877 0 12
5 9 +4 ++ 47.325 – 1:35.516 0 10
6 7 +1 ++ 51.615 – 1:36.482 0 8
7 14 +7 ++ 1:11.63 – 1:36.499 0 6
8 6 -2 ++ 1:12.023 – 1:34.650 0 4
9 10 +1 ++ 1:20.821 – 1:35.549 0 2
10 5 -5 ++ 1:29.263 – 1:37.001 0 1
11 12 +1 ++ 1:38.572 – 1:37.407 0 0
12 17 +5 ++ 1 Runde – 1:35.895 0 0
13 16 +3 ++ 1 Runde – 1:35.020 0 0
14 22 +8 ++ 1 Runde – 1:37.367 0 0
15 11 -4 ++ 1 Runde – 1:35.845 0 0
16 15 -1 ++ 1 Runde – 1:37.423 0 0
17 13 -4 ++ 1 Runde – 1:37.856 0 0
18 20 +2 ++ 1 Runde – 1:37.489 0 0
19 18 -1 ++ 1 Runde – 1:38.713 0 0
Ausgeschieden
RundeFahrer Start +/- Ausfallgrund Schnellste Runde Stopps
8 3 A Unfallfolge 1:41.202 0
1 19 A Unfall – 0
1 21 A Unfall – 0
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