Das erste freie Training des Las Vegas Grand Prix wurde aufgrund von roten Flaggen und Streckenproblemen vorzeitig beendet. Carlos Sainz Jr. musste seinen Ferrari nach einer Anweisung auf seinem Dashboard anhalten, was zu einer Unterbrechung führte. Charles Leclerc, Sainz\' Teamkollege bei Ferrari, erzielte vor der Unterbrechung die schnellste Runde. Nico Hülkenberg überraschte mit dem zweitschnellsten Zeit, gefolgt von Kevin Magnussen und Max Verstappen. Esteban Ocon wurde Fünfter, musste jedoch aufgrund von Schäden, verursacht durch einen defekten Deckel einer Versorgungsleitung, sein Chassis wechseln.
Probleme mit der Strecke
Das Training in Las Vegas wurde durch ein unerwartetes Problem mit einem Versorgungsleitungsdeckel überschattet. Carlos Sainz überfuhr den losen Deckel, was zu schweren Schäden an seinem Ferrari führte. Die Streckenmarshalls zeigten sofort gelbe Flaggen, aber es war bereits zu spät. Ferrari bestätigte später erhebliche Schäden am Chassis, Motor und der Batterie des Wagens.
Auswirkungen auf Alpine
Alpine meldete ebenfalls Schäden am Wagen von Esteban Ocon, die durch das Überfahren des selben Deckels verursacht wurden. Das Team bestätigte, dass Ocons Fahrzeug auf einem neuen Chassis aufgebaut werden muss.
Sicherheitsbedenken und Verzögerungen
Die FIA leitete sofort eine Überprüfung aller Deckel auf der 6,201 Kilometer langen Strecke ein. Dies führte zu einer Verschiebung des zweiten Trainings und Plänen, die verlorene Zeit durch eine Verlängerung des Trainings auszugleichen.
Ergebnisse des Trainings
Trotz der Probleme konnten einige Piloten beeindruckende Zeiten erzielen. Charles Leclerc sicherte sich mit 1:40,909 Minuten auf Soft-Reifen die Bestzeit. Nico Hülkenberg und Kevin Magnussen belegten überraschend die Plätze zwei und drei, allerdings mit einem deutlichen Rückstand von 2,5 bzw. 3,3 Sekunden. Max Verstappen landete auf Medium-Reifen auf dem vierten Platz.