Kimi Antonelli hat sich im dritten Freien Training in Suzuka die Bestzeit gesichert und damit die starke Form von Mercedes untermauert. Der Italiener setzte sich mit einer Runde von 1:29.362 klar vor seinem Teamkollegen George Russell durch, der zweieinhalb Zehntel zurücklag.
Dahinter folgte Ferrari-Pilot Charles Leclerc, der jedoch bereits mehr als acht Zehntel auf die Spitze einbüßte. McLaren-Pilot Oscar Piastri belegte Rang vier vor Lewis Hamilton im Ferrari und Lando Norris im McLaren, der nach technischen Problemen erst spät ins Geschehen eingreifen konnte.
Nico Hülkenberg zeigte im Audi eine solide Leistung und schloss die Session auf Position sieben ab, womit er erneut im erweiterten Spitzenfeld vertreten war. Hinter ihm reihten sich Max Verstappen im Red Bull, Gabriel Bortoleto im Audi sowie Pierre Gasly im Alpine in den Top 10 ein.
Mercedes präsentierte sich damit kurz vor dem Qualifying in ausgezeichneter Verfassung und geht als klarer Favorit in die nächste Session.
Das letzte Training vor dem Qualifying begann zunächst verhalten, erst nach rund 15 Minuten füllte sich die Strecke zunehmend. Früh setzte Lewis Hamilton im Ferrari die erste Richtmarke auf den weichen Reifen, bevor Teamkollege Charles Leclerc diese Zeit knapp unterbot.
Kimi Antonelli übernahm wenig später die Kontrolle und war der erste Pilot, der die Marke von 1:31 unterbot. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein enger Schlagabtausch zwischen Ferrari und Mercedes, bei dem zunächst Leclerc die Spitze übernahm.
Zur Halbzeit rückten die Silberpfeile jedoch immer stärker in den Fokus: Antonelli und Russell steigerten sich kontinuierlich und drückten die Bestzeiten weiter nach unten. Antonelli gelang schließlich als erstem Piloten des Wochenendes eine Runde unter 1:30.
In der Schlussphase setzte sich Russell zunächst an die Spitze, doch nur Augenblicke später konterte Antonelli mit seiner Bestzeit von 1:29.362. Diese Marke blieb bis zum Ende unangetastet.
Abseits der Spitze sorgten Verkehr auf der Strecke sowie kleinere Zwischenfälle für Unruhe. Nico Hülkenberg im Audi musste sich zeitweise über Verkehr beklagen, blieb aber ohne größere Probleme. Sergio Perez rutschte im Cadillac kurz durch das Kiesbett, konnte jedoch weiterfahren.
Lando Norris konnte nach anhaltenden technischen Schwierigkeiten erst spät ins Training eingreifen und blieb daher hinter den Erwartungen zurück.